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Lewis fordert die Klitschkos zum Bruderduell auf

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Schwergewicht  

Lewis fordert die Klitschkos zum Bruderduell auf

17.02.2010, 13:50 Uhr | sid, dpa

Lennox Lewis (re.) würde gerne einen Kampf zwischen Wladimir und Vitali Klitschko sehen. (Fotos: dpa)Lennox Lewis (re.) würde gerne einen Kampf zwischen Wladimir und Vitali Klitschko sehen. (Fotos: dpa) Eine Rückkehr für sich in den Boxring hat Lennox Lewis einmal mehr ausgeschlossen, doch einen Kampf will der der Ex-Weltmeister im Schwergewicht auf jeden Fall sehen: ein Aufeinandertreffen zwischen Vitali und Wladimir Klitschko. "Du kannst nur ein ganz Großer sein, wenn du alle Großen deiner Ära besiegt hast", sagte Lewis der Welt am Sonntag.

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"Hier geht es nicht um Tennis"

Das Versprechen der beiden ukrainischen Brüder ihrer Mutter gegenüber, nie gegeneinander zu boxen, lässt Lewis nicht gelten. "Ich verstehe, dass die Mutter das nicht möchte. Hier aber geht es nicht um Tennis. Für beide bleibt es ein unvollendetes Business, wenn sie nicht gegeneinander antreten. Nur so könne einer der ukrainischen Brüder je den Status erreichen, den er selbst innehabe", sagte Lewis, der heute in die Ruhmeshalle seiner Sportart aufgenommen wird.

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Keine Rückkehr in den Ring

Ein eigenes Comeback schloss Lewis erneut aus. "Ich brauche das nicht. Mein Vermächtnis ist erfüllt", sagte der 43-jährige. Damit wird es auch kein erneutes Aufeinandertreffen für ihn mit Vitali Klitschko geben. "Er soll ruhig weiterträumen. Warum sollte ich nach sechs Jahren noch einmal boxen?" fragte Lewis. Im Juni 2003 hatte er den älteren Klitschko-Bruder durch einen Abbruchsieg nach der sechsten Runde besiegt und damit seinen WBC-Titel erfolgreich verteidigt. Ein Cut über dem linken Auge des Herausforderers ließ ein Weiterkämpfen nicht zu. Zum Zeitpunkt des Abbruchs lag Klitschko auf allen Zetteln der Punktrichter 58:56 vorn.

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Nur drei Schwergewichtler traten als Weltmeister ab

"Ich war der beste Schwergewichtler meiner Zeit, habe die jahrzehntelange amerikanische Dominanz gebrochen, bin nach Rocky Marciano und Gene Tunney der erst dritte Schwergewichts-Weltmeister, der als Champion abgetreten ist. Das ist bedeutend für mich. Das ist Historie", sagte Lewis weiter. Selbst bei einem hohen Millionen-Angebot für sein Comeback will er standhaft bleiben: "Sicher würde man für mich eine Menge Geld hinlegen, doch niemals so viel, dass ich mir diese Fron wieder antun würde."

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Lewis: "Ich hätte Vitali ausgeknockt"

Lennox Lewis im Duell im Vitali Klitschko (Foto: dpa)Lennox Lewis im Duell im Vitali Klitschko (Foto: dpa) Seine letzte echte Herausforderung sei Mike Tyson gewesen: "Als er in der achten Runde fertig war, gab es für mich nichts mehr zu beweisen. Gegen ihn zu kämpfen, war ein Muss. Hätte ich das nicht getan, hätten die Menschen immer gesagt: Ja, Lennox war gut, aber er hat nie Tyson geschlagen." Der Klitschko-Kampf war nur der "Punkt aufs i". "Er hat mich teilweise beleidigt, mich nie als Mann bezeichnet. Er kommt nicht aus meiner Ära." Klitschko könne froh sein, dass der Kampf abgebrochen wurde. "Er hatte fünf Risse im Gesicht, und zwar nicht vom Ringrichter. Ich hätte auf seine Gesundheit keine Rücksicht nehmen können und die stand ernsthaft auf dem Spiel. Ich hätte ihn ausgeknockt."

Chagaev habe gute Chancen gegen Wladimir Klitschko

Der Schwergewichts-Titelkampf zwischen Wladimir Klitschko und Ruslan Chagaev am kommenden Samstag auf Schalke ist für Lewis noch nicht entschieden: "Wladimir bleiben nur zwei Wochen, um sich auf einen Rechtsausleger umzustellen. Das ist extrem kurz. Ich habe so meine Zweifel, zudem der größere Druck auf Klitschko liegt. Er hat viel mehr zu verlieren als Chagaev, den kaum einer kennt. Er muss sich aber extrem sicher sein, sonst hätte er sich darauf nicht eingelassen." Wladimir besitze aber das größere Potenzial, um zu siegen. Zudem sei sein Ex- und Wladimirs aktueller Coach Emanuel Steward der Meistertrainer schlechthin.

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