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Boxen - Mittelgewicht  

Sturm lassen Gevors Vorwürfe kalt

17.02.2010, 14:50 Uhr | t-online.de

Vom Nürburgring berichtet Jens Bistritschan

Felix Sturm hält nichts von den Vorwürfen seines Gegners Gevor. (Foto: ddp) Die Hauptperson fehlte auf der Pressekonferenz. Felix Sturm, alter und neuer Weltmeister im Mittelgewicht nach Version der WBA wurde nach seinem Punktsieg gegen Europameister Khoren Gevor erst einmal ins Krankenhaus gefahren. Ein Bluterguss in der Ohrmuschel musste behandelt werden - ein Andenken an die zwölf Runden, die Sturm sein ganzes Können abverlangt hatten.

115:113, 115:113 und 117:111 werteten die drei Punktrichter das Duell der beiden Athleten aus dem Universum-Boxstall. Während zumindest die 115:113-Urteile bei den meisten Experten rund um den Ring und bei den 5500 Zuschauern in der ausverkauften neuen Arena am Nürburgring Zustimmung fand, sah Gevor dies anders. "Ich habe den Kampf gewonnen, nur die Offiziellen haben das nicht gesehen", schimpfte der Herausforderer und forderte eine Revanche. Sturm hatte dies direkt nach dem Duell anders gesehen. "Um Weltmeister zu werden, muss man mehr tun als mit dem Kopf zu schieben", sagte er noch im Ring.

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Gevors Kampfstil stellt Sturm vor Probleme

Sturm spielte damit auf Gevors Kampfstil an. Der Armenier suchte ständig den Infight, um dort seine Schläge anzubringen. Immer wieder standen er und Sturm sich Kopf an Kopf gegenüber, immer wieder ermahnte Ringrichter Jean-Louis Legland aus Frankreich den Herausforderer, bei seinen Aktionen auf den Kopf zu achten. Der Weltmeister hingegen konnte seinen Reichweitenvorteil nicht ausnutzen und Gevor auf Distanz halten. Immer wieder ließ sich Sturm in den ersten Runden Richtung Ringseile oder Ecke stellen. Gegen die Attacken des Europameisters fand er zunächst kein probates Mittel.

Konditionsvorteil genutzt

Der Kampf änderte sich dann ab der fünften Runde. Gevor musste seinen Attacken Tribut zollen. Sturm ("Ab da habe ich seinen Atem gespürt") konnte seine konditionelle Überlegenheit nun dazu einsetzen, die folgenden Runden für sich zu entscheiden. Zwar landete sein Kontrahent weiter mehr, der Weltmeister aber die besseren Treffer. Gevors Trainer Fritz Sdunek gab dann auch folgerichtig nach dem Kampf zu Protokoll: "Das Urteil geht in Ordnung."

Pavlik nächster Gegner?

Nach dem 33. Sieg im 36. Profikampf sucht Universum nun einen neuen Gegner für Sturm. Da der Kampf gegen Gevor eine Pflichtverteidigung war, ist der Boxstall frei in seiner Wahl. Als möglicher Gegner geistert der Name von Kelly Pavlik, Champion der Verbände WBC und WBO, durch den Raum. Doch der US-Amerikaner überlegt wie IBF-Weltmeister Arthur Abraham ins Super-Mittelgewicht aufzusteigen.

Internes Duell soll verhindert werden

Sollte Pavlik diesen Schritt machen, hätte Universum zwei Mittelgewichts-Weltmeister. Denn Sebastian Zbik gewann nach Punkten (115:114, 115:114, 115:114) gegen den Italiener Domenico Spada den Titel des WBC-Interims-Weltmeisters, auch wenn der Gegner sich als Sieger sah und eine sofortige Revanche forderte. Bei einem Verzicht Pavliks wäre Zbik der richtige Champion. Doch ein Stall internes Vereinigungsduell wird es nach Einschätzung von Dietmar Poszwa, der seinen grippekranken Schwiegervater und Universum-Chef Klaus-Peter Kohl vertrat, nicht geben: "Wenn man zwei deutsche Weltmeister hat, sollte man sich genau überlegen, ob so etwas Sinn macht."

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