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Boxen: Arthur Abraham macht vor seinem Debüt im Supermittelgewicht sein Testament

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Abrahams unterschreibt sein Testament

17.02.2010, 13:50 Uhr | dpa

Vor seinem Debüt im Supermittelgewicht denkt Arthur Abraham auch an die Absicherung seiner Familie: Der ehemalige IBF-Weltmeister im Mittelgewicht machte vor zwei Wochen sein Testament. „Alles, was ich besitze, bekommt meine Familie. Mutti Silvia, Papa Grigor und mein Bruder Alexander", sagte Abraham zu "bild.de".

Der deutsche Boxer mit armenischer Abstammung

z weichZum Auftakt des Super-Turniers der sechs besten Supermittelgewichtler (76,2 Kilo) trifft er morgen in Berlin (ARD ab 23 Uhr) vor 14 000 Fans auf Super-Ami Jermain Taylor (31), der gleichzeitig alle vier Titel besaß.

Abraham weiß, dass es hart zugehen kann, machte vor zwei Wochen vorsorglich sogar sein Testament.

Arthur: „Alles, was ich besitze, bekommt meine Familie. Mutti Silvia, Papa Grigor und mein Bruder Alexander.“

Trainer Ulli Wegner: „So kenne ich Arthur. Für seine Familie macht er alles.“

Matchmaker Hagen Doering: „Der Weltverband WBC verlangt außerdem in einer Lebensversicherung das Einsetzen von Begünstigten.“ Auch da setzte Abraham seine Eltern ein. Wert: Mehrere hunderttausend Euro.

Abraham: „Meinen Eltern habe ich alles zu verdanken. Ihnen soll es immer gut gehen. Sie wohnen in meinem Berliner Haus, meinem Vater habe ich schon ein Auto geschenkt.“

Für Ex-Mittelgewichtler Abraham ist es der erste Kampf im vier Kilo höheren Supermittelgewicht. Taylor ist zudem sieben Zentimeter größer als Abraham. Eine Gefahr? Trainer Ulli Wegner trocken: „Nö, dann fällt Taylor besser....“

Die zwei weiteren Vorrunden-Ansetzungen stehen auch fest. Im Januar 2010 trifft der „Abrahammer“ in den USA auf Ami Andre Dirrell (27), im Juni oder Juli im Nottinghamer Fußball-Stadion auf Carl Froch (32/England).

Willkommen in der Weltliga des Boxens: Arthur Abraham gibt am Samstag nicht nur seine Premiere in der neuen Gewichtsklasse, sondern startet gleich in ein weltweit bisher einmaliges Turnier. Im sogenannten Super Six World Boxing Classic wird bis Mai 2011 der beste von sechs Supermittelgewichtsboxern gesucht. Abraham trifft in seiner Wahlheimat Berlin dabei auf den Amerikaner Jermain Taylor.

Am selben Abend kämpft der englische WBC-Weltmeister Carl Froch in Nottingham gegen Andre Dirrell. Als dritter US-Boy startet Andre Ward gegen WBA-Titelträger Mikkel Kessler aus Dänemark.

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Abraham: Sieger wird zur "Legende"

"Es war immer mein Ziel, gegen die besten Boxer der Welt anzutreten. Toll, dass es nun endlich so weit ist. Wenn man dieses Turnier gewinnt, ist man eine Legende, die in die Geschichte eingeht", sagte Abraham. Da es vor allem in den USA an Stars im Schwergewicht fehlt, stieß die Idee eines Turniers im Supermittelgewicht, die der Sohn von Promoter Wilfried Sauerland hatte, bei einem US-Fernsehsender auf großes Interesse.

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Turnier ist ein Novum im Boxsport

An großen Tönen fehlt es vor dem Start nicht. "Ich bin seit über 30 Jahren im Boxen. Ich habe ein Kribbeln, wie ich es seit langem nicht gehabt habe, das ist vergleichbar mit einer Schwergewichts-Weltmeisterschaft", sagte Sauerland. "Das Interesse ist unglaublich, zur Zeit ist es das Gesprächsthema Nummer eins im Boxen weltweit." US-Kollege Lou DiBella, der sich um Abraham-Gegner Taylor kümmert, nahm sogar das Wort "historisch" in den Mund: "So ein Turnier hat es noch nie gegeben. Es wird helfen, Boxen weltweit wiederzubeleben."

36 Millionen Euro Kampfbudget

Von den sechs Teilnehmern verloren bisher nur der zuletzt in vier Kämpfen dreimal unterlegene Taylor und der einmal bezwungene Kessler. Das übrige Quartett ist noch unbesiegt. Doch da jeder Akteur drei Vorrundenkämpfe bestreitet, ehe die besten Vier aus einer Punktwertung ins Halbfinale einziehen, ist auch eine Niederlage noch zu korrigieren. Das Budget der gesamten Kampfserie soll bei 36 Millionen Euro liegen. Abraham würde sie nur zu gern gewinnen und dann in Übersee bei jedem Kampf die große Kasse machen.

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