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Boxen: Kampf zwischen Manny Pacquiao und Floyd Mayweather endgültig geplatzt

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Der 80-Millionen-Dollar-Kampf ist endgültig geplatzt

17.02.2010, 13:50 Uhr | t-online.de, dpa

Manny Pacquiao hat schon Weltmeistertitel in sieben gewichtsklassen gewonnen. Manny Pacquiao hat schon Weltmeistertitel in sieben gewichtsklassen gewonnen. Der von vielen Fans erhoffte Boxkampf des Jahres 2010 zwischen Manny Pacquiao und Floyd Mayweather junior ist endgültig geplatzt. "Der Kampf wird nicht stattfinden", erklärte Pacquiaos Promoter Bob Arum. Beide Seiten konnten sich nicht über die kontrollen einigen.

Über das Geld und den Austragungsort hatten sich beide Seiten schon vor Wochen in den Grundzügen geeinigt. Beiden Boxer war eine Börse von jeweils 40 Millionen Dollar (rund 28 Millionen Euro) in Aussicht gestellt worden. Der Kampf hätte am 13. März im MGM Grand in Las Vegas über die Bühne gehen sollen.

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Pacquiaos Promoter: "Mayweather ist ein Feigling"

"Das ist keine Überraschung", sagte Arum weiter. Ich hatte schon immer das Gefühl, dass dieser Kampf nicht zu Stande kommt. Floyd Mayweather ist ein Feigling. Er weiß, dass Manny ihn geschlagen hätte. Mayweather ist noch nie mit jemandem in den Ring gestiegen, den er nicht glaubte besiegen zu können.

Verhandlungsmarathon bringt nicht den Durchbruch

Floyd Mayweather junior hätte gerne schärfere Dopingkontrollen gehabt. (Foto: Reuters)Floyd Mayweather junior hätte gerne schärfere Dopingkontrollen gehabt. (Foto: Reuters) Auch eine neunstündige Verhandlung zwischen den beiden Seiten konnte den Kampf nicht retten. Pacquiao wollte nur drei Blutests zustimmen. Ursprünglich hätte der erste in der Zeit der offiziellen Bekanntgabe des Fights durchgeführt werden sollen, der zweite 30 Tage oder mehr vor dem Aufeinandertreffen im Ring und der dritte unmittelbar nach dem Kampf. Pacquiao war zuletzt immerhin bereit gewesen, den mittleren Test nur 24 Tage vor dem Fight machen zu lassen. Alle hätten von der Nevada State Athletic Commission durchgeführt werden sollen.

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Mayweather wollte schärfere Kontrollen

Mayweather hatte hingegen darauf bestanden, dass nach den Regeln der US-Anti-Doping-Agentur (USADA) vorgegangen werden sollte. Diese hätte eine nicht limitierte Anzahl von Tests bis unmittelbar vor dem Kampf bedeutet. Pacquiao hatte dies abgelehnt. "Ich bin sehr enttäuscht, dass wir den Fans diesen Kampf nicht bieten können", erklärte Pacquiao. "Ich bin auch verärgert über die falschen Anschuldigungen vom Camp Mayweather, dass ich Dopingmittel benutz hätte. Deshalb habe ich meine Anwälte angewiesen Klage zu erheben mit dem Ziel, meinen Namen reinzuwaschen."

Unbewiesene Dopingvorwürfe

In der verbalen Auseinandersetzung zuvor hatte besonders Floyd Mayweather senior immer wieder den Verdacht geschürt, bei Pacquiao gehe es nicht mit rechten Dingen zu. Dieser hat in den letzten Jahren Weltmeistertitel in sieben verschiedenen Gewichtsklassen geholt. Der Philippine habe dabei gedopt. Beweise für diese Behauptung konnte der ältere Mayweather allerdings nicht vorlegen.


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