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Boxen: Steward warnt Klitschko vor Ungeduld

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Klitschko-Trainer warnt vor "Überaggressivität"

17.03.2010, 13:16 Uhr | t-online, t-online.de, dpa

Boxen: Steward warnt Klitschko vor Ungeduld. Wladimir Klitschko ist heiß auf Herausforderer "Fast" Eddie Chambers

Wladimir Klitschko ist heiß auf Herausforderer "Fast" Eddie Chambers

Nur noch ein paar Tage bis zum WM-Fight zwischen Box-Champion Wladimir Klitschko und "Fast" Eddie Chambers aus den USA. Der Weltmeister ist heiß auf den Kampf gegen den Pflichtherausforderer. Zu heiß? Sein Trainer, Emanuel Steward, will beim Ukrainer jedenfalls "Überaggressivität" erkannt haben.

"Ich werde im Ring mit kaltem Herzen agieren", beruhigt der 33-Jährige seinen Coach. Den Kampf am 20. März in Düsseldorf im Fokus holt sich der Weltmeister der Verbände IBO, IBF und WBO im österreichischen Going den letzten Schliff. Beim Stanglwirt steigt er zur letzten Trainingsphase vor dem Duell in einen eigens für ihn aufgebauten Ring - und mutiert dort zum gnadenlos Killer. "Wladimir hat tief in sich eine bösartige Ader, die lebt er im Ring aus. Früher war sie versteckter, doch diese Zeiten sind vorbei", sagt Trainer Steward, der Klitschko seit 2003 betreut, in der "Abendzeitung".

Training vorzeitig abgebrochen

"Dr. Eisenfaust" strotzt vor Aggressivität - sehr zum Leid seiner Sparringspartner Jonathan Banks und Michael Hunter. Die US-Amerikaner bekommen die ganze Wucht des hoch motivierten Weltmeisters zu spüren. Er setzt den beiden dermaßen zu, dass Steward das Training nach vier statt der geplanten acht Runden abbricht. "Wladimir war überaggressiv. Im Sparring macht das keinen Sinn", erklärt Steward sein Eingreifen. "Wir wollen hier boxen und keine Körperverletzungen sehen."

"Ich will endlich wieder boxen"

Die Entschlossenheit Klitschkos ist jedenfalls kaum zu übersehen. "Ich will endlich wieder boxen", sagt er vor dem Fight, bei dem 50.000 Fans in der Düsseldorfer Arena erwartet werden. Fast ein Jahr lang hatte der jüngere der beiden Klitschko-Brüder wegen eines Sehnenrisses in der linken Schulter nicht mehr im Ring gestanden. "Vielleicht ist er so aggressiv, weil er so lange niemanden mehr vor die Fäuste bekommen hat", glaubt Steward.

Steward warnt vor Ungeduld

Seine Ungeduld könnte ihm nach Ansicht seines Trainers jedoch zum Verhängnis werden. "Chambers hat die vielleicht beste Defensive aller Boxer, die Wladimir je gegenüber standen. Wladimir wird viel Druck machen, aber gleichzeitig die Balance finden müssen, dabei nicht zu übertreiben", warnt er seinen Schützling.

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