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Boxen: Wladimir Klitschko sucht das nächste Opfer

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Boxen - Schwergewicht  

Wladimir Klitschko sucht das nächste Opfer

22.03.2010, 14:51 Uhr | Von Jens Bistritschan, t-online.de

Boxen: Wladimir Klitschko sucht das nächste Opfer. Noch ist nicht klar, wer es als Nächstes mit Wladimir Klitschko aufnehmen will. (Foto: dpa)

Noch ist nicht klar, wer es als Nächstes mit Wladimir Klitschko aufnehmen will. (Foto: dpa)

Die als Versprechen getarnte Aussage von Eddie Chambers Promoter Dan Goossen nach dem verlorenen WM-Kampf nach Version der Boxverbände WBO, IBF und IBO gegen Wladimir Klitschko war eigentlich eine Kapitulation. "Ich garantiere, dass sobald beide Klitschkos in den Ruhestand gegangen sind, wird Eddie Chambers Weltmeister im Schwergewicht werden." Das mag vielleicht eines Tages so kommen. WBC-Champion Vitali Klitschko ist immerhin schon 38 Jahre alt, Wladimir wird am 25. März 34 und Chambers ist erst 27. Doch bis zu dem Tag, an dem sich die beiden ukrainischen Brüder aus dem Boxsport zurückziehen - Vitali wohl vor Wladimir -, werden voraussichtlich noch einige Jahre vergehen. Da kann viel passieren.

Nur Haye und Powetkin kommen in Frage

Zudem hat kaum ein Box-Fan Interesse daran sich zu überlegen, was in ein paar Jahren sein wird. Das hier und jetzt ist gefragt. Und da werden derzeit zwei Kämpfer im Schwergewicht gehandelt, die es mit den beiden ukrainischen Weltmeistern aufnehmen könnten – David Haye und Alexander Powetkin. WBA-Weltmeister Haye, von Goossen als "Weltmeister der großen Worte" verspottet, hatte schon Kämpfe sowohl mit Wladimir als auch mit Vitali arrangiert. Beide Male ließ er sie wegen Verletzungen platzen, um kurze Zeit später andere Fights zu verkünden und sich den Titel von Nikolai Walujew zu holen. Nun verteidigt der 29-Jährige erst einmal seinen Titel gegen John Ruiz, danach steht ein Rematch gegen Walujew auf dem Programm. Und damit ist das Jahr 2010 wohl für Haye wieder vorbei.

Bönnte: "Wir würden gerne gegen Powetkin boxen"

Nachdem Chambers als Pflichtherausforderer der WBO seine Chance bekommen hatte, wäre nun eigentlich die Nummer eins der IBF Powetkin als nächster Gegner von Wladimir Klitschko dran. Der Olympiasieger von 2004 in Athen sollte eigentlich schon Ende 2008 gegen Wladimir Klitschko boxen, nachdem er das Mini-Turnier um das IBF-Herausforderungsrecht gewonnen hatte – im Finale gegen Chambers. Doch eine Verletzung am linken Sprunggelenk Powetkins machte den Weltmeisterschaftskampf erst einmal unmöglich. Nun scheint das Team des Russen auf Zeit spielen zu wollen. "Es gab durchaus Stimmen von der anderen Seite, die wir gehört haben, dass Teddy Atlas (Trainer von Powetkin) gesagt hat, er will vorher noch einen anderen Kampf“, erklärte Klitschko-Manager Bernd Bönte. „Wir haben kein Problem, wir würden gerne gegen Powetkin boxen.“

Klitschko-Trainer will einen ganz anderen Gegner

Während sich Bönte diplomatisch gab, stritt Wladimirs Trainer Emanuel Steward sowohl Haye als auch Powetkin ab, gegen einen der Klitschkos überhaupt boxen zu wollen. Haye habe zwar viel Wirbel gemacht mit der Anzeige in der englischen „Men’s Health“ und den T-Shirts, die ihn mit den abgeschlagenen Köpfen der Klitschkos zeigten. „Doch als es darum ging zu kämpfen, ist er weggelaufen. Über Haye zu Reden ist reine Zeitverschwendung“, erklärte Steward. Und Powetkin unterstellte er, dieser wolle "eine Weltmeisterschaft gewinnen, ohne gegen einen Klitschko zu boxen".

Steward: "Irgendwann wird ein großer Kampf auftauchen"

Doch wie soll Wladimir Klitschko dann die Chance bekommen, die Anerkennung zu bekommen, die ihm zusteht? Für Steward eine einfache Sache. Auch ein Joe Lewis hätte lange Zeit keinen ernstzunehmenden Herausforderer gehabt. „Ich habe zu Wladimir gesagt: 'Kämpf weiter, besiege jeden, schlage sie K.o. Irgendwann wird dann wie aus dem Nichts ein großer Kampf auftauchen' '', hatte der Box-Trainer im Trainingslager gegenüber t-online.de verraten.

Klitschko: "Es geht immer noch weiter aufwärts"

Stewards Meinung nach sollte sein Schützling auf eine Art Welttournee gehen, alle zwei Monate einen Kampf machen. Diese könnte dann allerdings Jahre dauern. "Ich dachte mit 31, dass ich meinen Zenit erreicht habe", sagte der bald 34-jährige Klitschko nach dem Chambers-Fight. "Aber es geht immer noch weiter aufwärts. Mal sehen wie lange das anhält – hoffentlich so lange wie ich es will." Die auf einen WM-Gürtel schielende Konkurrenz wird es mit Schrecken vernommen haben.

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