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Boxen: Die Klitschkos können sich nur gegenseitig stoppen

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Boxen - Schwergewicht  

Gesucht wird ein ebenbürtiger Gegner der Klitschkos

31.05.2010, 10:26 Uhr | t-online.de, t-online.de

Boxen: Die Klitschkos können sich nur gegenseitig stoppen. Vitali Klitschko (re.) erwischt seinen Herausforderer aus Polen, Albert Sosnowski, in dieser Szene voll mit dem rechten Cross. (Foto: dpa)

Vitali Klitschko (re.) erwischt seinen Herausforderer aus Polen, Albert Sosnowski, in dieser Szene voll mit dem rechten Cross. (Foto: dpa)

Es braucht offensichtlich schon einen Klitschko, um einen Klitschko zu stoppen: Vitali Klitschkos Titelverteidigung gegen Albert Sosnowski erwies einmal mehr, was die Kombination aus mentaler Stärke und Ringerfahrung wert ist. Die beiden Weltmeister aus der Ukraine besitzen sie. Vitalis Herausforderer aus Polen versuchte alles, um seine historische Chance auf den WM-Gürtel des WBC zu nutzen. Doch zum deutlichen Größenunterschied von 13 Zentimetern gesellte sich Vitalis Vorsprung in punkto konsequenter Kampfführung und physischer Verfassung. Sosnowski war zum Zeitpunkt seines K.o. in der zehnten Runde völlig ausgepumpt (die besten Bilder des Kampfes gibt es hier). Wer soll dem permanenten Druck Vitalis widerstehen? Doch David Haye?

Vitali sollte den einzigen Schwergewichts-Weltmeister, der nicht Klitschko heißt, schon am 5. September 2009 in Frankfurt am Main boxen. Die Absage dieses Gefechts brachte dem farbigen Briten im gegnerischen Lager und bei den deutschen Box-Fans engültig das Image des Wegläufers ein. Denn: Auch der für den 20. Juni 2009 gegen Wladimir in der Schalker Veltins-Arena angesetzte Vergleich war in letzter Sekunde geplatzt. Vitali bestätigte nach seinem souveränen Erfolg an ebendieser Stelle über Sosnowski: "Der Mann macht riesige Sprüche, ist ein Großmaul." Unvergessen, wie Haye auf der Pressekonferenz vor dem geplanten Match mit Wladimir ein besonderes T-Shirt zur Schau trug. Darauf war er im Ring zu sehen, triumphierend, die abgerissenen Köpfe beider Klitschkos in Händen.

Die Strafe fürs schlechte T-Shirt wird noch folgen

Schon damals konterte Wladimir, dessen Karriere Haye nach dessen eigenen Worten eigentlich vorgesehen hatte, zu beenden: "Das T-Shirt finde ich bodenlos schlecht und grausam. Dafür werde ich dich bestrafen. Ich mache langen Prozess und werde dich erst in der zwölften Runde ausknocken. Ich hoffe nur, dass du so lange durchhältst. Du bist nichts anderes als ein Großmaul."

Vitali hat auch mit 38 Jahren noch einiges im Köcher

Dieses Etikett haftet an Haye. So wie jenes an den Klitschkos, schon gegeneinander antreten zu müssen, um sich vom WM-Thron zu stoßen. Auch Sosnowski - sieben Jahre jünger als der 38-jährige Vitali - lobte seinen Bezwinger als noch immer großen Puncher und Fighter. Und solange der noch mit seinem "trockenen Pulver" prahlt, das es zu verschießen gelte, muss sich die Ukraine keine Sorgen um einen ihrer Vorzeigesportler machen.

Walujew beliebt eine Option

Auch den "Riesen aus Russland" hat Vitali noch auf der Rechnung: Nikolai Walujew verlor seinen WBA-WM-Gürtel jedoch am 7. November 2009 in Nürnberg gegen Haye. Der 29-Jährige feierte damals einen verdienten Punktsieg gegen die körperliche Ausnahmeerscheinung aus Sankt Petersburg. Was Haye aber den sportlichen Ausnahmeerscheinungen aus Walujews Nachbarschaft argumentativ in den Ring zu werfen hat, muss vorerst fraglich bleiben. Bis auf geschmacklose T-Shirts und wenig gehaltvolles Marketing in eigener Sache haben die Klitschkos seitens Hayes noch nichts vernommen - abgesehen vom Auftritt gegen den sportlich zweitrangigen Walujew.

RTL bleibt im Boot

Fest steht: Ob Klitschko gegen Haye oder Klitschko gegen Walujew - die TV-Quote würde stimmen. RTL wird auch weiterhin die Kämpfe von Vitali und Wladimir exklusiv übertragen. Bernd Bönte, Geschäftsführer der Klitschko Management Group (KMG), und RTL-Sportchef Manfred Loppe unterzeichneten am Rande des Kampfabends auf Schalke einen neuen Vertrag über fünf Kämpfe." Wir freuen uns riesig auf die weitere Zusammenarbeit mit RTL. Die Übertragungen der Boxevents im In- und Ausland, insbesondere die Kämpfe in den großen Fußballarenen in Schalke und Düsseldorf, waren stets spektakulär inszeniert und lockten so viele TV-Zuschauer an wie kaum ein anderes Sportereignis", sagte Klitschko-Manager Bönte. Seit 2006 übertragt der Kölner Sender die Fights der Brüder.

Lena schlägt zu

Das geschieht immer sehr erfolgreich, doch klaute der Eurovision Song Contest aus Oslo Vitali gegen Sosnowski so manchen Fan: 6,71 Millionen Zuschauer sahen im Durchschnitt die Übertragung der Box-WM. Dies entsprach einem Marktanteil von 23,3 Prozent. Ansonsten lagen die Quoten bei Kämpfen der beiden Klitschkos in Europa immer durchschnittlich zwischen knapp zehn und 13 Millionen Zuschauern.

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