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WBO-Weltmeister Jürgen Brähmer muss verletzt passen

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Brähmer muss verletzt passen

18.07.2010, 07:15 Uhr | sid, sid

WBO-Weltmeister Jürgen Brähmer muss verletzt passen. Jürgen Brähmer plagt eine Rückenverletzung. (Foto: imago)

Jürgen Brähmer plagt eine Rückenverletzung. (Foto: imago)

Der Hamburger Boxstall Universum hat einen weiteren herben Dämpfer hinnehmen müssen. WBO-Weltmeister Jürgen Brähmer sagte seine für Samstag in Schwerin geplante Titelverteidigung im Halbschwergewicht gegen den Spanier Alejandro Lakatos wegen einer Rückenverletzung ab. Zwar war für die Veranstaltung ohnehin nicht Brähmer, sondern Dreifach-Weltmeisterin Susi Kentikian als Hauptkämpferin vorgesehen. Doch der Ausfall des 31-jährigen Lokalmatadors fügte sich nahtlos in die Serie von Tiefschlägen, die den ehemals erfolgreichsten Boxstall Europas zuletzt heimsuchten.

Die Blessur erlitt Brähmer bereits am Donnerstag im Training, am Freitagmittag erfolgte die offizielle Kampfabsage. "Plötzlich habe ich im Rücken einen Schmerz verspürt, es fühlte sich an wie ein Stromschlag", sagte Brähmer. Der 31-Jährige fuhr sofort ins Krankenhaus. "Es ist zum Glück nichts Schlimmes. Mein Physiotherapeut hat noch mal alles probiert, doch es geht nicht. Es tut mir leid," erklärte Brähmer.

Universum geht schweren Zeiten entgegen

Nach dem ersten Hauptkampf zwischen Kentikian und der Mexikanerin Arely Mucino ist nun als zweiter Hauptkampf das Duell zwischen Alexander Alekseew und Denis Lebedew angesetzt. Kentikian hat es nach langem Anlauf zur Hauptkämpferin im öffentlich-rechtlichen Fernsehen geschafft. Doch nun, wo es endlich losgehen kann mit dem großen TV-Ruhm, scheint es auch schon wieder vorbei. Die Verteidigung ihrer Titel der Verbände WIBF, WBA und WBO wird die vorletzte Box-Übertragung des ZDF, dann hängen die Mainzelmännchen die Handschuhe an den Nagel.

Ein Kampfabend folgt noch am 31. Juli in Hamburg, dann endet der Vertrag der Universum Box-Promotion mit dem ZDF. Die Mainzer haben die Millionen nicht mehr locker genug sitzen, um hochkarätige Kampfabende zu finanzieren. Und Universum gehen die Boxer aus. Gerade hat Weltmeisterin Ina Menzer ihren Titel verloren, Felix Sturm ist nach einem Vergleich aus dem Vertrag entlassen, und Amateurweltmeister Jack Culcay ist noch nicht so weit. Dazu der Ausfall von Brähmer, der aufgrund seiner Verurteilung wegen Körperverletzung und Beleidigung ohnehin ins Rahmenprogramm abgeschoben war. Schwierige Zeiten für das Hamburger Unternehmen.

Kentikian: "Mein Rezept heißt Vernichten"

"Ich mache mir über die Zukunft keine Sorgen", sagt allerdings Brähmer: "Ich glaube, dass Universum so viel Potenzial hat, dass es auf jeden Fall weitergeht. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis dieses Potenzial bei allen ankommt und wir einen Partner haben. Daran glaube ich zu hundert Prozent." Ohne ihn gilt es nun vor allem für Kentikian und in 14 Tagen in Hamburg für Mittelgewichtler Sebastian Zbik auch darum, im ZDF Werbung noch einmal in eigener Sache zu machen.

Kentikian ist das im letzten Kampf im April gegen Nadia Raoui nicht gelungen. Die Punktrichter sahen die gebürtige Armenierin zwar als Siegerin, die meisten Zuschauer und Experten aber nicht. "Da habe ich einen meiner schlechtesten Kämpfe gemacht", sagte die nur 1,55 Meter große Killer-Queen: "Ich weiß, dass ich es besser kann und werde es am Samstag zeigen. Arely kann boxen und hauen. Aber ich habe mein Rezept und das heißt: Vernichten."

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