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Boxen: Sturm will "in den Krieg ziehen"

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Boxen - Mittelgewicht  

Felix Sturm will "in den Krieg ziehen"

31.08.2010, 08:29 Uhr | dpa, sid, t-online.de, t-online.de, dpa, sid

Boxen: Sturm will "in den Krieg ziehen". Mittelgewichts-Champion Felix Sturm gibt sich locker vor seinem Titelverteidigungskampf. (Foto: dpa)

Mittelgewichts-Champion Felix Sturm gibt sich locker vor seinem Titelverteidigungskampf. (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Ein Champion kehrt nach 14 Monaten Pause zurück: Felix Sturm, WBA-Weltmeister im Mittelgewicht, fühlt sich für seine Titelverteidigung am 4. September in der Kölner Lanxess-Arena gegen Giovanni Lorenzo aus der Dominikanischen Republik bestens gerüstet. "Ich habe oft genug unter Beweis gestellt, dass ich in den Krieg ziehen kann", sagte der Leverkusener: "Ich bin sehr gespannt und freue mich unglaublich auf diesen Kampf, die Vorbereitung ist optimal gelaufen. Besser wäre es kaum möglich gewesen. Von mir aus kann es losgehen." Der Herausforderer des 31-Jährigen, mit einer K.-o.-Quote von 67 Prozent in die Domstadt gereist, gilt als harter und gefährlicher Fighter.

"Er kann mit einem Schlag einen Kampf entscheiden", sagte Sturm mit Ehrfurcht vor seinem Gegner. Wie zu alten Amateurzeiten in Leverkusen wird Sturm von Trainer-Routinier Fritz Sdunek betreut. Nach seiner auf gerichtlichem Wege durchgesetzten Trennung von Universum Box Promotion vermarktet sich der Box-Profi nun selbst und tritt auch als sein eigener Veranstalter auf. Mit einem ähnlichen Geschäftsmodell operieren seit Jahren die Schwergewichts-Weltmeister Vitali und Wladimir Klitschko.

Sturm ist sein eigener Chef

"Ich bin jetzt selbstständig. Die lange Pause hat mir geholfen", sagte Sturm, der sich in einem juristischen Streit auf eine Abfindung an Kohl in Höhe von rund einer Million Euro geeinigt hatte. Die Auskunft über seine Befindlichkeit lautete: "Ich bin fit." Seinen letzten Kampf hatte der Champion im Juli vergangenen Jahres am Nürburgring bestritten.

Damals besiegte er den Armenier Khoren Gevor nach Punkten. Insgesamt weist Sturms Bilanz 33 Siege in 36 Profi-Kämpfen aus. Zwei Duelle verlor er, eines endete unentschieden.

Gegner Lorenzo kündigt Großes an

Sein Gegenüber Lorenzo, der nach dem spektakulären 6:3-Sieg bei Bayer Leverkusen in der Bundesliga im Trikot von Borussia Mönchengladbach zum Pressetermin erschien, gab sich sehr selbstbewusst. "Ich bin sicher, dass ich Sturm in fünf oder sechs Runden k. o. schlage", sagte der 29-Jährige, der von 31 Kämpfen 29 gewann.

Der Faustkämpfer aus der Dominikanischen Republik hat jedoch negative Erinnerungen an Deutschland. "Vor einem Jahr unterlag er in Neubrandenburg dem Sauerland-Boxer Sebastian Sylvester im Kampf um den vakanten IBF-Mittelgewichtstitel knapp nach Punkten. "Es wird ein großer Kampf, weil zwei topmotivierte Boxer aufeinandertreffen", erwiderte Sturm. "Wer wen k. o. schlagen wird, werden wir dann sehen."

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