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Boxen: Schmerzhafte Begegnung für Wladimir Klitschko

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Boxen - Schwergewicht  

Ein schmerzhafter Zwischenfall für Wladimir

13.09.2010, 10:14 Uhr | t-online, t-online.de

Boxen: Schmerzhafte Begegnung für Wladimir Klitschko. Handarbeit: Trainer Emanuel Steward kümmert sich um seinen Schützling Wladimir Klitschko. (Foto: imago)

Handarbeit: Trainer Emanuel Steward kümmert sich um seinen Schützling Wladimir Klitschko. (Foto: imago)

Der Vorfall ist zwar schon fünf Jahre her. Doch nach den Worten von Trainer Emanuel Steward ist es etwas, was seinem Schützling Wladimir Klitschko "mehr weh getan hat als alles andere, das ich von ihm kenne". Der Amerikaner sprach von einer Begegnung der besonderen Art vor Klitschkos ersten Kampf im September 2005 gegen Samuel Peter, der heute in Frankfurt erneut Gegner des Schwergewicht-Weltmeisters aus der Ukraine ist. Am Sonntagmorgen können Sie bei t-online.de den Kampf noch einmal sehen - in der Zusammenfassung oder in der kompletten Länge.

Nach einer Pressekonferenz damals vor dem Fight (Die besten Bilder vom Kampf Klitschko vs. Peter aus 2005 gibt es hier) gegen den Nigerianer waren Steward und der jüngere Klitschko-Bruder auf einer Straße in New York entlang gelaufen. Da sprach ein Passant den Trainer an, "ein Freak", wie sich Steward erinnerte. Der Fremde lobte den Coach über den grünen Klee: "Sie sind der größte Boxtrainer." Dann wandte sich der Passant Klitschko zu und lobte ihn für seinen tollen Kampf gegen Lennox Lewis, den der Boxer ja gewonnen hätte, wenn er nicht den Cut erlitten hätte, der zum Abbruch führte.

"Du hast kein Herz. Du bist ein Nichts"

Da unterbrach Steward den Fremden und klärte ihn auf, dass es sich bei seinem Begleiter nicht um Vitali Klitschko, sondern um dessen Bruder Wladimir handelte. Daraufhin änderte sich das Verhalten des Mannes schlagartig. Er beschimpfte Wladimir Klitschko, der in den zwei Jahren zuvor sowohl gegen Corrie Sanders als auch gegen Lamon Brewster verloren hatte: "Du hast kein Herz. Du bist ein Nichts."

Steward wollte den Mann wegstoßen. Doch Klitschko lies das nicht zu. Nach Worten seines Trainers sah er so aus, "als ob er losheulen wollte." Und so zogen der Trainer und sein Schützling weiter. Wladimir Klitschko kann – oder will – sich an diese Geschichte nicht mehr erinnern.

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