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Wladimir Klitschko gibt sich aggressiv und kampfeslustig

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Boxen - Schwergewicht  

Ein selten aggressiver Klitschko verprügelt Samuel Peter

13.09.2010, 10:14 Uhr | aus Frankfurt berichtet Jens Bistritschan, t-online.de

Wladimir Klitschko gibt sich aggressiv und kampfeslustig. Wladimir Klitschko dominiert gegen Samuel Peter. (Foto: dpa)

Wladimir Klitschko dominiert gegen Samuel Peter. (Foto: dpa)

War das die Geburt eines neuen Wladimir Klitschkos? Mit einer in den letzten Jahren nicht gezeigten Aggressivität und Entschlossenheit hatte Dr. Steelhammer in der zehnten Runde seinen Herausforderer Samuel Peter ausgeknockt und damit seine Schwergewichts-Gürtel der Verbände IBF, WBO und IBO verteidigt (Video: Sehen Sie noch einmal die Zusammenfassung des Kampfes). Im 58. Profikampf war es der 55. Sieg für Klitschko, 49 davon kamen vorzeitig zu Stande. Und auch auf der anschließenden Pressekonferenz zeigte sich der alte und neue Weltmeister weiter kampfeslustig.


"Ich habe ihm seine Worte zu essen gegeben", erklärte Klitschko in Abwesenheit von Peter, der nach der ersten K.-o.-Niederlage seiner Karriere zwar nach Auskunft seines Managers Ivaylo Gotzev wieder scherzen konnte, doch unter ärztlicher Beobachtung stand und später zu einer eingehenden Untersuchung ins Krankenhaus gebracht wurde. Der Nigerianische Albtraum, dessen Kampfbilanz nun bei 34 Siegen und vier Niederlagen steht, hatte einen eigenen K.-o.-Sieg innerhalb der ersten Sechs Runden angekündigt.

Von Beginn auch mit der Schlaghand aktiv

Vom ersten Gong an hatte Klitschko das Geschehen im Ring dominiert (Die besten Bilder des Kampfes Klitschko vs. Peter) und dabei auch häufiger als sonst seine rechte Schlaghand eingesetzt. "Er hat so viele rechte Hände geschlagen, wie zuvor in drei Kämpfen nicht", lobte dann auch Jean-Marcel Nartz, der ehemalige Matchmaker der Boxställe Universum und Sauerland.

Zwar gab es zwischendurch auch ein paar Runden Leerlauf, als beide Kämpfer viel klammerten und Ringrichter Robert Byrd teilweise zu spät das Kommando zum Loslassen gab. Aber das sei Teil seiner Taktik gewesen. "Ich muss auch nach vorne gehen. Ich wollte nicht weglaufen", erklärte Klitschko mit einem eines Champions gebührenden Selbstbewusstsein.

Scherz über das eigene Glaskinn

Zu diesem Selbstbewusstsein gehört auch, die an ihn gerichtete frühere Kritik ins Lächerliche zu ziehen. "Wenn nur ein Schlag von Samuel Peter mein Kinn getroffen hätte, dann wäre das Glaskinn zerbrochen und hätte nie mehr zusammengesetzt werden können", sagte der 34-Jährige und spielte damit auf die nach seinen K.-o.-Niederlagen im März 2003 gegen Corrie Sanders und im April 2004 gegen Lamon Brewster angezweifelten Nehmerqualitäten an.

Doch diesmal musste der Ukrainer diese nicht nachweisen. Die auffälligsten Schrammen bei Klitschko waren am Rücken zu sehen. Runde um Runde entscheid Dr. Steelhammer für sich. Und im Gegensatz zu seinem letzten Sieg gegen Eddie Chambers, bei dem die Zuschauer in den Ringpausen Klitschko für seine Passivität teilweise mit Pfiffen bedachten, entlockten die Zeitlupen der Treffer des Weltmeisters dem Publikum in Frankfurt teilweise Ausdrücke der Verzückung (Video: Für Boxfans: Vom Walk in bis zum K.o. - sehen Sie noch einmal den ganzen Kampf).

Trainer gibt grünes Licht für K. o.

Hätte Peter nicht so gute Nehmerqualitäten bewiesen, der Kampf wäre sicherlich schon früher beendet gewesen. Doch so kam es dann, wie Chambers vorausgesagt hatte. "Wenn Steward Klitschko loslässt, wird Peter fallen", hatte Chambers angekündigt. Vor der zehnten Runde gab Wladimirs Trainer dann die Anweisung: "Schieß aus allen Rohren!" 82 Sekunden später war der Kampf vorbei.

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