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Kampf gegen Briggs  

Blut und Schmerz - Vitali löst sein Versprechen ein

18.10.2010, 11:35 Uhr | t-online, t-online.de

Blut und Schmerz - Vitali löst sein Versprechen ein. Shannon Briggs bezieht gegen Vitali Klitschko jede Menge Prügel. (Quelle: imago/Moritz Müller)

Shannon Briggs bezieht gegen Vitali Klitschko jede Menge Prügel. (Quelle: Moritz Müller/imago)

aus Hamburg berichtet Jens Bistritschan

"Blut und Schmerz" hatte Vitali Klitschko seinem Gegner Shannon Briggs versprochen. Und er hielt Wort. Unter dem Jubel der über 14.000 Zuschauer in der ausverkauften O2 World in Hamburg verprügelte er seinen Gegner nach allen Regeln der Kunst.

Vom ersten Gong an hatte Dr. Eisenfaust im Kampf um die WBC-Weltmeisterschaft im Schwergewicht das Geschehen im Ring bestimmt. Einzig der K.o. wollte nicht gelingen. "Ich bin ein wenig traurig. Denn ich hatte mir gewünscht, meinen Gegner auszuknocken", sagte Klitschko dann auch nach seinem Sieg.

Klitschko-Trainer: "Gong hat Briggs gerettet"

Dass Briggs einige Male bedenklich wankte, aber nicht fiel, lag allerdings nicht nur an den Nehmerqualitäten des US-Amerikaners. "Warum Vitali nicht das Gewicht in seine Schläge gelegt hat", fragte sich nicht nur Box-Experte Jean-Marcel Nartz nach dem Duell über die vollen zwölf Runden. Klitschkos Trainer Fritz Sdunek sah dies ähnlich. "Aber wir haben noch ein paar Jahre Zeit daran zu arbeiten", erklärte Sdunek - wohl wissend, dass sein Schützling mit 39 Jahren nicht mehr der jüngste Boxer ist.

Ende der sechsten Runde hatte Klitschko seinen Gegner am Rande eines K.o. gehabt. Nach Einschätzung von Sdunek hatten da zehn Sekunden gefehlt. Dann wäre der Kampf zu Ende gewesen. "Doch da hat der Gong Briggs gerettet", bedauerte Sdunek.

Briggs trifft Klitschko in der elften Runde

Und so hielt sich der US-Amerikaner bis zum Ende auf den Beinen und bewies Kämpferherz. Obwohl seine Kräfte immer mehr schwanden und er einige Male nach Attacken von Klitschko Blut spuckte, versuchte Briggs mit seiner Taktik zum Erfolg zum kommen: mit dem einem Schlag Klitschko zu Boden zwingen. Die Gesichtspartie rund um das linke Auge Klitschkos ist davon Zeuge. Sie hatte sich seit einem Treffer von Briggs in der elften Runde bläulich verfärbt eingefärbt. Doch letztendlich war das viel zu wenig, um Klitschko in dessen 43. Profikampf ernsthaft zu gefährden.

Immerhin darf Briggs sich jetzt zu einem kleinen erlauchten Kreis zählen. Nur drei Boxer sind bisher mit dem älteren Klitschko über die volle Distanz gegangen. Für 38 weitere Kontrahenten war ihr Kampf vorzeitig beendet. Allerdings landeten diese nicht alle im Krankenhaus.

Ein vorzeitiges Ende wäre auch nicht im Sinne des Herausforderers gewesen. In der Vorbesprechung hätte das Lager von Briggs eindringlich darum gebeten, den Kampf nur dann abzubrechen, wenn es "gefährlich" für die Gesundheit des US-Amerikaners geworden wäre. Darauf legte Tom Löffler, der Geschäftsführer der Klitschko-Promotion-Agentur K2, nach der Ringschlacht großen Wert. Die Bitte Briggs‘ ist nicht verwunderlich. Schließlich hatte er sich im November 2006 den Titel des WBO-Weltmeisters gegen Sergej Liakowitsch trotz Rückstands auf den Punktezetteln der Kampfrichter erkämpft – mit einem K.o.-Sieg in der letzten Sekunde.

Briggs liegt auf der Intensivstation

Im Krankenhaus wurden bei Briggs Frakturen an beiden Augen festgestellt. Um eine Gehirnblutung auszuschließen, soll zudem noch eine Computertomographie durchgeführt werden. Bis auf weiteres wurde der US-Amerikaner auf die Intensivstation verlegt, wo er unter ständiger Beobachtung bleibt, bis alle Untersuchungen abgeschlossen sind.

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