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Presse: Briggs-Kampf gleicht "legalisierter Körperverletzung"

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Presse: Briggs-Kampf gleicht "legalisierter Körperverletzung"

20.01.2011, 11:15 Uhr | t-online.de, t-online.de

Presse: Briggs-Kampf gleicht  "legalisierter Körperverletzung". Wieder ein Volltreffer: Vitali Klitschko (li.) landet einen Punch bei Shannon Briggs. (Foto: imago)

Wieder ein Volltreffer: Vitali Klitschko (li.) landet einen Punch bei Shannon Briggs. (Foto: imago)

Nach seiner vieldiskutierten Niederlage gegen Vitali Klitschko liegt Shannon Briggs noch immer mit Brüchen und schweren Prellungen im Krankenhaus. Mögliche Spätfolgen der brutalen Ringschlacht sind noch nicht absehbar. Immer deutlicher klingt jetzt Kritik durch: Warum wurde der Kampf nicht abgebrochen? Video: Die Höhepunkte des Kampfes Vitali Klitschko vs. Shannon Briggs

Das Schweizer Nachrichtenportal "20 Minuten" bezeichnet den Fight als "Boxen am Rande des Totschlags" und stellt Briggs Team an den Pranger: "Wie lange darf man zusehen, wie der eigene Schützling fast zu Tode geprügelt wird?" Die "Frankfurter Rundschau" spricht von "legalisierter Körperverletzung", den Spiegel erinnert das Duell an "Schlagkrafttraining am lebenden Objekt." Klicken Sie sich durch die besten Szenen des Kampfes.

Anerkennung für den "Eisenschädel"

Die englische "Daily Mail" schreibt von "Horror-Prügel" und nimmt den Unparteiischen in die Pflicht: "Ringrichter Ian John-Lewis verpasste es, den Kampf aufgrund der Horror-Prügel vorzeitig abzubrechen." Immerhin erntet Briggs auch Anerkennung für seine Nehmerqualitäten. Die österreichische "Kronen-Zeitung" schreibt: "Briggs' Eisenschädel steckte die hammerharten Schläge aber bis zum letzten Gong mit unglaublichen Nehmerqualitäten weg."

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Klitschko verhaut Briggs

Zwölf harte Runden lang vermöbelt Vitali seinen Herausforderer aus den USA. zum Video

Zwar zeigt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" Verständnis für die Erbarmungslosigkeit Klitschkos, ihr stößt die mitleidlose Prügel für den Herausforderer aber als "grausames Lehrstück" auf. Auch Ringsprecher Michael Buffer konnte nicht glauben, was er sah. "Nach diesen vielen schweren Schlägen hätte der Ringrichter abbrechen müssen." Der Ringarzt wurde im übrigen während des Kampfes nicht um Rat gefragt: "Ich hätte zum Abbruch geraten".

Briggs kassierte in dem einseitigen Kampf 171 Volltreffer von Klitschko, hielt aber über die volle Distanz von12 Runden durch, ohne zu Boden zu gehen. 750.000 Dollar hat Briggs für den Auftritt in der Hansestadt erhalten. Wie teuer er aber mit seiner Gesundheit bezahlt hat, ist noch nicht abzusehen.

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