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Wladimir Klitschkos Gegner verhöhnt Shannon Briggs

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Boxen - Schwergewicht  

Wladimir Klitschkos Gegner verhöhnt Shannon Briggs

20.01.2011, 11:15 Uhr | t-online.de, t-online.de

Aus Mannheim berichtet Jens Bistritschan

Die Nase ist gebrochen, ebenso die linke Augenhöhle, dazu erlitt er eine schwere Gehirnerschütterung. Die körperlichen Nachwehen seiner Niederlage gegen Vitali Klitschko bereiten Shannon Briggs immer noch Schmerzen. Wie müssen da Worte für ihn klingen, die Wladimir Klitschkos nächster Gegner für ihn übrig hat. "Briggs kam nur, um abzukassieren. Er ist eine Schande für den Boxsport", lästerte der Brite Dereck Chisora auf einer Pressekonferenz in Mannheim. Dort steigt der 26-Jährige am 11. Dezember gegen Wladimir Klitschko in den Ring. Im Gegensatz zu Briggs komme er, "um zu gewinnen". Video: Die Höhepunkte des Kampfes Vitali Klitschko vs. Shannon Briggs

Aber auch die Klitschko-Brüder bekamen ihr Fett weg. Das einzig Gute an den Kämpfen sei das Showprogramm vor den Kämpfen. Vitali hätte Briggs "wahrscheinlich in acht Runden besiegen können". Doch er habe darauf verzichtet. "Vielleicht wird er alt und sollte in Rente gehen." Klicken Sie sich durch die besten Szenen des Kampfes.

Wladimir: "Habe einen Riesenrespekt vor Briggs"

Die Vorwürfe gegen Briggs wollte Wladimir Klitschko so natürlich nicht im Raum stehen lassen. Schließlich habe dieser selbst in den Schlussrunden noch versucht, den Kampf für sich zu entscheiden. "Ich habe einen Riesenrespekt vor Shannon Briggs", sagte Klitschko. Dieser fehle seinem nächsten Kontrahenten allerdings. "Ich finde es unverschämt von Dereck, wie er sich hier geäußert hat."

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Auch Klitschko-Manager Bernd Bönte brach eine Lanze für Briggs. "Wenn er nur vorbeigekommen wäre um sich seinen Scheck abzuholen, hätte er sich nach dem ersten Volltreffer in der zweiten oder dritten Runde hingelegt." Denn für die Auszahlung der Kampfbörse sei es egal gewesen, ob er in der ersten Runde durch K.o. oder in der zwölften Runde nach Punkten verloren hätte. Durch sein Weitermachen habe sich der US-Amerikaner "unglaubliche Treffer eingefangen".

Bönte: Boxer gehen den Klitschkos aus dem Weg

Doch nicht nur Briggs verteidigten Klitschko und Bönte. Sie rechtfertigten auch die Wahl des nächsten Kontrahenten von Dr. Steelhammer. Denn Chisora ist außerhalb Großbritanniens ein unbeschriebenes Blatt. 12 seiner 14 Profikämpfe bestritt der 26-Jährige in London, jeweils einen in Cardiff und Birmingham. Dabei verließ er immer als Sieger den Ring, neun Mal sogar vorzeitig.

Klitschko verwies in diesem Zusammenhang auf den Erfolg von Leon Spinks, der in seinem erst achten Profikampf Muhammad Ali als Weltmeister entthronte. Und auch Manager Bönte wies die Kritik an der Gegner-Auswahl zurück. Potentielle Kontrahenten wie David Tua, Alexander Dimitrenko oder Tomasz Adamek hätten abgewunken. "Früher haben die Leute gesagt, sie wollen um die WM boxen, heute sagen sie: Ich gehe den Klitschkos mal aus dem Weg", sagte Bönte.

Haye schlägt Angebot der Klitschkos weiterhin aus

Und auch WBA-Weltmeister David Haye, dessen Gürtel die Klitschko-Brüder liebend gerne in ihren Familienbesitz bringen würden, gehe weiter nicht auf das ihm unterbreitete Angebot ein. Dieses sieht vor, alle Einnahmen 50:50 zu teilen. Doch Haye will die britischen Pay-TV-Rechte für sich haben, Klitschko solle das Geld aus den deutschen TV-Rechten bekommen. Ein Deal, auf den sich die andere Seite verständlicher Weise nicht einlassen will. "Das ist dann 70:30 für Haye. Das würden sie an unserer Stelle auch nicht machen", erklärte Bönte.

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Die Ring-Termine der Klitschko-Brüder sowie Sturm und Co. auf einen Blick. mehr Boxen

Chisora habe hingegen sofort die Chance ergriffen. Bönte warb dafür, dem Herausforderer eine Chance zu geben. "Das ist der Klassiker: Der alteingesessene Champion gegen den ungeschlagenen Neuling, der auf den Thron will", sagte der Manager. Auch Klitschko ist sich sicher: "Dereck wird super motiviert sein." Ob das reicht, wird sich am 11. Dezember zeigen.

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