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Briggs fordert Rückkampf gegen Klitschko

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Briggs: "Ich will einen Refight"

20.01.2011, 11:14 Uhr | dpa, t-online.de, dpa, t-online.de

Briggs fordert Rückkampf gegen Klitschko. Hat schon wieder Lust zu kämpfen: Shannon Briggs (Foto: dpa)

Hat schon wieder Lust zu kämpfen: Shannon Briggs (Foto: dpa)

Shannon Briggs wurde von Vitali Klitschko im WM-Kampf mächtig verprügelt. Brüche im Gesicht, Gehirnerschütterung, Verletzung des Trommelfells und ein Sehnenanriss lautete die Diagnose. Mittlerweile hat sich der 38-Jährige in der Uniklinik Hamburg-Eppendorf von seinen Blessuren gut erholt ("Ich kann schon wieder lachen"). Unglaublich, aber wahr: In der "Bild"-Zeitung fordert Briggs nun einen Rückkampf gegen Klitschko.

"Ich will einen Refight. Dann kämpfe ich mit beiden Armen. Nur mit einer Hand war es der härteste Kampf meines Lebens." Bereits in der ersten Runde hatte sich der Mann mit den langen Filzlocken die Bizepssehne am linken Arm abgerissen. Am Freitag wird Briggs in Hamburg operiert.

Keine großen Sprüche mehr

Die Forderung nach einem Rückkampf kommt leise daher. Der optisch furchteinflößende Amerikaner bedient längst nicht mehr das Klischee des lautstarken Sprücheklopfers, das er zuvor bei seinem seit rund zehn Tagen andauernden Aufenthalts in Deutschland abgab. "Ich werde Klitschko in die Rente schicken. Danach kommt WBA-Weltmeister David Haye. Danach trete ich ab", kündigte der als Entertainer durchaus talentierte Haudrauf noch bei seiner Ankunft an.

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Und nahm in der Folge verbal und komödiantisch richtig Fahrt auf. Briggs beschimpfte bei der offiziellen Pressekonferenz Klitschko als Lügner und falschen Doktor, weil er seine Asthma-Erkrankung angeblich nicht respektiere. Zwei Tage später blaffte der Amerikaner Vitalis Bruder Wladimir am Rande des öffentlichen Trainings an: "Steh auf, Du bist der Nächste. Du kannst nicht ewig vor mir weglaufen."

Sorgen der Familie berechtigt

Nach der einseitigen Kampfnacht waren die Sprüche von "The Cannon" ("Die Kanone") als leeres Ballyhoo enttarnt, wie es in diesem Gewerbe so üblich ist. 14.500 Zuschauern in der ausverkauften Arena in Hamburg sahen, was in seinen Fäusten steckt: Bei weitem nicht das, was er vollmundig versprochen hatte. Und ganz sicher nichts, um den großen Klitschko zu erschrecken. Der 39 Jahre alte Ukrainer schlug den ein Jahr jüngeren Amerikaner praktisch ohne Gegenwehr ins Krankenhaus.

Das hat Briggs seither noch nicht verlassen. Familie und Freunde machen sich Sorgen um seine Zukunft, erst recht nach seiner jetzt formulierten Forderung nach einem Rückkampf. Sie sollten Briggs noch einmal umstimmen und beim Wort nehmen: "Ich bin kein Boxer, ich bin ein Entertainer!"

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