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Alexander Dimitrenko wollte kein Weichei sein

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Boxen - Schwergewicht  

Dimitrenko verschwieg gesundheitliche Probleme

08.12.2010, 18:26 Uhr | sid, dpa, sid, dpa

Alexander Dimitrenko wollte kein Weichei sein. Alexander Dimitrenko entschuldigt sich für sein unprofessionelles Verhalten. (Foto: imago)

Alexander Dimitrenko entschuldigt sich für sein unprofessionelles Verhalten. (Foto: imago)

Er wollte kein Weichei sein, seinen falschen Ehrgeiz bezahlte er dann mit einem Kreislaufkollaps. Box-Europameister Alexander Dimitrenko hat drei Tage nach seinem Zusammenbruch vor seinem Titelkampf gegen den Polen Albert Sosnowski zugegeben, sein Umfeld nicht über gesundheitliche Probleme informiert zu haben. Diese waren nach Angaben des Arztes seines Universum-Boxstalls dann schuld am Zusammenbruch Dimitrenkos rund eine Stunde vor dem EM-Duell.

Der Kampf musste daraufhin abgesagt werden. Tags darauf konnte der Wahl-Hamburger die Schweriner Klinik wieder verlassen. Der ausgefallene Titelkampf soll Anfang 2011 nachgeholt werden.

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"Es tut mir leid"

Boxer Dimitrenko entschuldigt sich nach seinem Kreislaufkollaps bei Fans und Medien. Video

Dimitrenko sieht Fehler ein

"Ich wollte einfach nicht als Weichei dastehen", erklärte der Boxer nun auf einer Pressekonferenz. "Ich hatte schon seit Dienstag vor dem Kampf Durchfall und habe es allen verschwiegen. Das war ein Fehler, das war unprofessionell." Zudem habe er am Kampftag zu wenig Flüssigkeit zu sich genommen.

Nach Ansicht von Michael Ehnert, Arzt bei seinem Boxstall Universum-Boxpromotion, ist der Zusammenbruch des Schwergewichtlers dann durch einen starken Mineralstoffverlust ausgelöst worden, der Folge von anhaltenden Durchfällen bei Dimitrenko. Andere Ursachen könnten "ausgeschlossen werden".

Coach ist "enttäuscht und verärgert"

Trainer Michael Timm ist sich über das Verhalten seines Schützlings verstimmt. "Ich bin enttäuscht und verärgert darüber, dass er mir seine Probleme verschwiegen hat. So etwas darf einem Leistungssportler nicht passieren. Auch wenn ich seine Gründe nachvollziehen kann", sagte der Coach.

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