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Wladimir Klitschko: "Auf einmal hat es Knack gemacht"

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Klitschko: "Auf einmal hat es Knack gemacht"

20.01.2011, 11:13 Uhr | t-online.de, dpa, t-online.de, dpa

Wladimir Klitschko: "Auf einmal hat es Knack gemacht".  Zu hart trainiert? Klitschko mit Coach Stewart (Foto: Reuters)

Zu hart trainiert? Klitschko mit Coach Stewart (Foto: Reuters)

Zwangspause statt Boxkampf: Noch immer hadert Wladimir Klitschko mit der Tatsache, dass er am Samstag in Mannheim wegen eines Risses der Bausmuskulatur nicht gegen den Briten Dereck Chisora antreten kann. "Ich bin total enttäuscht und traurig“, sagte der Schwergewichts-Weltmeister, für den seine Verletzung wie aus heiterem Himmel kam. "Auf einmal hat es Knack gemacht."

Am Mittwoch hatte der 34-Jährige nach dem öffentlichen Training noch eine harte Einheit mit seinem Coach Emanuel Stewart angesetzt, als "Dr. Steelhammer" plötzlich beim Pratzentraining von einem stechenden Schmerz gestoppt wurde. Klitschko dachte zunächst, es sei nur ein Muskelkrampf. Er brach das Training aber ab, als der Schmerz nicht nachließ.

"Tierische Schmerzen"

Bei einer Untersuchung in der Uniklinik Mannheim stellte der behandelnde Arzt Sven Rößling dann einen 3,7 Zentimeter langen, stark einblutenden Riss der äußeren, schrägen Bauchmuskulatur fest. Sofort war klar: Klitschko kann nicht boxen, muss stattdessen vier bis sechs Wochen pausieren.

"Ich habe tierische Schmerzen beim Hinsetzen, Aufstehen und bei seitlichen Bewegungen“, klagte Klitschko, der seiner Verletzung aber auch etwas Positives abringen kann. "Immerhin muss ich nicht operiert werden. Gut ist auch, dass mir das nicht in der Kabine passiert ist oder gar im Kampf", sagte Klitschko gegenüber "RTL“.

Heye-Kampf in ein paar Monaten?

Chisora bezweifelte jedoch die Verletzung. "Als wir ihn zuletzt sahen, war alles in Ordnung. Ich glaube, er wollte nicht", sagte er und betitelte Klitschko als Kneifer. Der Ukrainer entgegnete: "Was Dereck jetzt über mich sagt, interessiert mich überhaupt nicht. Die Hunde bellen und die Karawane zieht weiter."

Klitschko kündigte an, gegen den Briten nun im kommenden Jahr kämpfen zu wollen. Vielleicht bietet sich bis dahin auch noch ein anderer Rivale an. Mit Glück könnte schon in ein paar Monaten der in der Boxwelt mit Spannung erwartete Kampf gegen WBA-Weltmeister David Haye über die Bühne gehen. Chisora will das Feld aber nicht räumen. "Er hat den Kampf angeboten und muss gegen mich kämpfen."

Weihnachten ohne Kopfschmerzen für Chisora

Auch Klitschko wollte die Spekulationen nicht bestätigen, nahm stattdessen den Zündstoff aus der Diskussion. "Ich habe mir Chisora für eine freiwillige Titelverteidigung ausgesucht, und den werde ich jetzt nicht einfach so loslassen. Er kann die Zeit jetzt genießen und Weihnachten und Silvester ohne Kopfschmerzen feiern."

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