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Abraham: Wegner durfte mich Feigling nennen

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Abraham: Wegner durfte mich Feigling nennen

30.12.2010, 10:05 Uhr | sid, sid

Abraham: Wegner durfte mich Feigling nennen. Arthur Abraham bekommt im Mai eine neue Chance. (Foto: imago)

Arthur Abraham bekommt im Mai eine neue Chance. (Foto: imago)

Gut einen Monat nach seiner deftigen Niederlage gegen den Briten Carl Froch hat Arthur Abraham im Thailand- Urlaub endlich Zeit gefunden, seine Wunden zu lecken. "Dort habe ich nur geschlafen, gegessen und bin viel geschwommen. Diese Erholung brauchte ich, deshalb war ich auch allein in Thailand", sagte Abraham der Zeitschrift "Super Illu".

Ganz verdaut hat der 30-Jährige Supermittelgewichtler die Demontage im Ring aber noch nicht. "Die Niederlage tut immer noch weh, aber ich arbeite daran", sagte der ehemalige Weltmeister, der zudem Verständnis für die Reaktion seines Trainer Ulli Wegner zeigte. Dieser hatte Abraham in einer Ringpause als "Feigling" beschimpft: "Mein Trainer war zu Recht enttäuscht und sauer, da durfte er mich auch als Feigling bezeichnen."

Übertrainiert in den Kampf gegangen

Zumindest auf der Suche nach einer Erklärung für die Niederlage ist Abraham fündig geworden. "Ich glaube, dass ich durch das harte achtmonatige Training übertrainiert war. Der Kampf wurde ja zweimal verschoben, und so stand ich ständig unter Strom. Das hat meinem Körper offensichtlich nicht gut getan. Zum Kampf habe ich ihn dann selbst nicht mehr wiedererkannt. Ich war nicht mehr so explosiv und stark, wie ich mich kannte, sondern das Gegenteil", sagte Abraham.

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Nächste Chance im Mai

Gelegenheit, seinen ramponierten Ruf wiederherzustellen, bekommt Abraham im Mai gegen den Amerikaner Andre Ward. Für Abraham steht schon jetzt fest: "Meine Fans darf ich nicht noch einmal enttäuschen. Sie haben mich zum Berliner Sportler des Jahres 2010 gewählt, den Titel habe ich aber abgelehnt. Ich muss erst wieder beweisen, dass ich es verdient habe, so genannt zu werden."

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