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Wladimir Klitschko stellt David Haye ein Ultimatum

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Klitschko: "Der 2. Juli ist der Tag für den Kampf"

08.02.2011, 09:32 Uhr | dpa, dpa

Wladimir Klitschko stellt David Haye ein Ultimatum. Wladimir Klitschko hat die Wortgefechte satt und will gegen David Haye in den Ring steigen. (Foto: imago)

Wladimir Klitschko hat die Wortgefechte satt und will gegen David Haye in den Ring steigen. (Foto: imago)

Im Hauen und Stechen um das allseits geforderte Schwergewichts-Duell gegen David Haye hat Box-Weltmeister Wladimir Klitschko dem Briten ein Ultimatum gestellt. "Der 2. Juli ist der Tag für den Kampf", sagte Klitschko dem britischen Fernsehsender BBC. "Entweder nimmt David Haye das an, oder er lässt das Ganze sein." Es gehe dabei nicht ums Geld, sagte Klitschko. Finanziell herrsche Einigkeit über eine 50:50-Aufteilung.

Hayes Management erklärte, es gebe kein offizielles Angebot aus dem Klitschko-Lager. "Ich habe in diesem Jahr noch nichts von ihnen gehört", sagte Hayes Manager Adam Booth der BBC. Der Brite soll im Mai zunächst in einer Pflichtverteidigung seines WBA-Titels gegen Herausforderer Ruslan Chagaev antreten. Klitschko will noch im April gegen den Briten Dereck Chisora kämpfen.

Der 34-jährige Klitschko, der aktuell die WM-Gürtel der Verbände IBF, WBO und der unbedeutenderen IBO hält, liefert sich seit geraumer Zeit Wortgefechte mit Haye um einen möglichen Kampf. Die Klitschko-Brüder und der 30-jährige Brite gelten derzeit als beste Schwergewichtsboxer der Welt. Die drei teilen sich die Titel der vier großen Weltverbände.

Klitschko kontert Provokationen

"Ich glaube, nachdem er soviel Unsinn geredet hat, muss er es jetzt im Ring zeigen", sagte Klitschko. "Er versucht, schlau zu sein, aber letztlich stellt er sich selbst in die Ecke", sagte er mit Blick auf die Provokationen des Briten, Klitschko traue sich nicht, gegen ihn anzutreten.

Harrison keine Hürde für Haye

Haye hatte im November vergangenen Jahres seinen WM-Titel nach WBA-Version gegen seinen Landsmann Audley Harrison verteidigt. Der Kampf wurde von britischen Medien als "Betrug" bezeichnet, weil Harrison in der 3. Runde k.o. ging und bis dahin überhaupt nur einmal versucht hatte, Haye zu treffen.

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