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Mike Tyson kann Boxen nicht mehr sehen

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"Softie" Tyson kämpft mit dem normalen Leben

11.02.2011, 12:58 Uhr | t-online, t-online.de

Mike Tyson kann Boxen nicht mehr sehen. Pflegebedürftig: Mike Tyson (rechts) wird von seiner Frau Lakiha Spicer gehätschelt. (Foto: imago)

Pflegebedürftig: Mike Tyson (rechts) wird von seiner Frau Lakiha Spicer gehätschelt. (Foto: imago)

Er schlug seine Gegner reihenweise K.o. und biss einem Kontrahenten sogar ein Stück von dessen Ohr ab. Doch die Zeiten als kompromissloser Kämpfer hat Mike Tyson hinter sich gelassen, wie der Boxer in einem Interview des Magazins "GQ" erklärt. "Ich habe keine Sekunde auf mich oder die anderen Rücksicht genommen", sagt der ehemalige Schwergewichts-Weltmeister, um zu ergänzen: "Ich bin jetzt ein einfacher Typ, nicht mehr der irre Fighter von früher. Was früher war, soll dort bleiben." Er wäre eben deutlich sanfter geworden.

Im Lebensmittelpunkt von "Softie" Tyson stehen mittlerweile andere Themen. "Ich denke an die Zukunft, und die beinhaltet meine Familie, meine Kinder." Verständlich, hat der Ex-Champion doch acht Kinder. Vom Boxen habe sich der einstige Schläger inzwischen distanziert.

"Perfektion brachte mich fast um"

"Ich will das nicht mehr sehen", entgegnet der US-Amerikaner auf die Frage, ob er die Kämpfe seiner ehemaligen Kontrahenten noch verfolgt. Die Disziplin, mit der er sich zu den Titeln der Verbände IBF, WBC und WBA boxte, habe er längst aufgegeben. Das ständige Verlangen, möglichst perfekt zu sein, ist für ihn mittlerweile unwichtig. "Die Zeiten sind vorbei. Ich gebe heute einen Scheiß auf Perfektion. Sie brachte mich fast um. Ich habe wegen ihr Fehler gemacht", wird der 44-Jährige weiter zitiert.

Die größte Auseinandersetzung Tysons sei derzeit das normale Leben. "Die Frage: Wie geht ein normaler Tag, wie halte ich ihn aus", macht der Boxer seine neuen Schwerpunkte deutlich. In diesem Zusammenhang finde er Halt in der Familie. Die Unterstützung seiner Kinder helfe ihm. "Sie spielen die größte Rolle in meinem Leben. Mein Verhältnis zu ihnen ist ganz gut. Trotz des unfassbaren Mists, den ich gebaut habe." Im Frühjahr 1992 wurde er zum Beispiel wegen Vergewaltigung zu einer Gefängnisstrafen von zehn Jahren verurteilt. Wegen guter Führung wurde der Boxer nach drei Jahren Haft vorzeitig entlassen. Im Februar 1999 folgte eine weitere, viermonatige Haftstrafe wegen Körperverletzung.

Neue Berufung als Comedy-Darsteller

Seine neue Berufung sieht der frühere K.o.-Schläger, der 44 seiner 58 Profikämpfe (50 Siege) vorzeitig gewann, beim Film. "Ich bin Comedy-Darsteller", sagt Tyson und bezieht sich auf seine Nebenrolle im Film "The Hangover". So wird er auch im zweiten Teil der Klamotte zu sehen sein.

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