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Wladimir Klitschko gegen Haye "zu 99 Prozent perfekt"

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Klitschko gegen Haye "zu 99 Prozent perfekt"

07.03.2011, 11:50 Uhr | t-online.de, dpa, t-online.de, dpa

Wladimir Klitschko gegen Haye "zu 99 Prozent perfekt". 2009 hätten Wladimir Klitschko und David Haye schon einmal in den Ring steigen sollen. (Foto: imago)

2009 hätten Wladimir Klitschko und David Haye schon einmal gegeneinander in den Ring steigen sollen. (Foto: imago)

Der große Traum der Klitschkos könnte in diesem Sommer endlich wahr werden: alle wichtigen Weltmeister-Gürtel im Schwergewichts-Boxen in ihren Familienbesitz zu bringen. Denn der Kampf zwischen Wladimir Klitschko und dem Briten David Haye ist so gut wie perfekt. "Der Kampf steht zu 99 Prozent", sagte Klitschko-Manager Bernd Bönte der "Bild"-Zeitung.

Das Ring-Duell soll nach seinen Worten entweder am 25. Juni oder am 2. Juli steigen, der Austragungsort ist noch ungewiss. "Priorität haben die deutschen Fußball-Stadien auf Schalke, in Dortmund und Kaiserslautern", sagte Bönte. Auch die Gegenseite bestätigte eine Einigung. "Wir haben eine Vereinbarung. Wir sind glücklich damit, die andere Seite ist glücklich damit", sagte Hayes Manager Adam Booth. Sein Schützling ist Weltmeister des Verbandes WBA, der jüngere Klitschko-Bruder hat die Titel der Verbände IBF, WBO und IBO inne. Der WBC-Gürtel gehört Vitali Klitschko.

Kein Problem mit einem Auswärtskampf

Haye startete sogleich mit Sticheleien gegen seinen kommenden Gegner. "Ich kann es nicht abwarten, da hinzugehen und der Welt zu zeigen, dass ich der wahre Schwergewichtsweltmeister bin", sagte der Brite in einem Interview mit der BBC.

Für den 31-Jährigen ist es kein Problem, dass der Kampf nicht in England über die Bühne gehen wird. Dort sind alle in Frage kommenden Arenen für die möglichen Wochenende belegt. "Diese Typen reisen nicht gerne, gut, dann fahre ich eben hin. Er will als Zweiter in den Ring gehen, als Weltmeister, gut. Der will all diese kleinen Dinge, er hält sich für etwas Besseres, also soll er diese Dinge haben", sagte Haye.

Kampf gegen Chisora zum zweiten Mal abgesagt

Bereits im Dezember des letzten Jahres hatten sich beide Seiten auf eine gleichmäßige Verteilung aller Einnahmen geeinigt. Doch kurz nach Neujahr hatte Haye dann die Verhandlungen platzen lassen. Er war verärgert, dass Wladimir Klitschko am 30. April zunächst den im Dezember ausgefallen Kampf gegen Dereck Chisora nachholen und dann am 2. Juli gegen ihn in den Ring steigen wollte.

Doch dieser Kampf ist mittlerweile von Klitschko abgesagt worden. Dr. Steelhammer hat einen Muskelfaserriss in der Bauchmuskulatur noch nicht auskuriert. Diese hatte bereits ein Aufeinandertreffen zwischen Klitschko und Chisora im Dezember 2010 verhindert. "Beim vorliegendem Krankheitsbild ist die exakte Rehabilitationszeit schwer vorhersagbar. Ein Kampf im April mit dem jetzigen Beginn einer intensiven Vorbereitungsphase wäre ein zu großes Risiko", sagte Sportmediziner Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, der den Schwergewichtler aus der Ukraine behandelt.

Einnahmen werden 50:50 geteilt

Auch wenn die erneute Absage des Chisora-Kampfes und die Meldung über das fast perfekte Aufeinandertreffen mit Haye nur wenige Stunden auseinander lagen, wollte Bönte von einem möglichen Zusammenhang nichts wissen. "Das hat absolut nichts mit dem Haye-Kampf zu tun", sagte er dem Internetportal des amerikanischen Sportsenders ESPN. Auch Klitschko-Berater Shelly Finkel erklärte, dass eine Absage "keine Voraussetzung" für einen Vereinbarung mit Haye seien.

Diese sieht vor, dass alle Einnahmen 50:50 geteilt werden. Es gibt keine Klauseln für einen Rückkampf oder sonstige Optionen. Sollte Wladimir Klitschko den Kampf absagen, würde sein älterer Bruder Vitali einspringen.

Geköpfte Klitschkos und andere Geschmacklosigkeiten

Haye und die beiden Klitschkos liegen seit rund drei Jahren im verbalen Clinch, der von Seiten des Briten auch Schläge tief unter die Gürtellinie beinhaltete. So trug Haye 2009 ein T-Shirt mit einem Bild, auf dem er die abgetrennten Köpfe von Wladimir und Vitali Klitschko in den Händen hielt.

Doch den großen Worten folgten bisher keine Taten. Ein Duell zwischen Wladimir Klitschko und Haye im Juni 2009 hatte der Brite, damals noch nicht WBA-Champion, zweieinhalb Wochen vor dem ersten Gong platzen lassen - angeblich wegen einer Rückenverletzung.

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