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Boxen: Huck will seinem Gegner "eins auf die zwölf geben"

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Huck hat Nakash vor den Fäusten, Superturnier im Hinterkopf

01.04.2011, 16:25 Uhr | dpa, sid

Boxen: Huck will seinem Gegner "eins auf die zwölf geben". Ran Nakash (li.) fordert Marco Huck heraus. (Foto: imago)

Ran Nakash (li.) fordert Marco Huck heraus. (Foto: imago)

Es ist zwar eine Titelverteidigung. Doch der Kampf gegen Ran Nakash aus Israel ist für WBO-Weltmeister Marco Huck nur ein Zwischenschritt zu höheren Weihen. Richtig ernst wird es für den 26-Jährigen dann voraussichtlich ab dem Herbst. Sein Promoter Wilfried Sauerland plant im Cruisergewicht ein ähnliches Turnier wie es zur Zeit im Supermittelgewicht mit Arthur Abraham läuft. Doch bevor dieses starten kann, muss Huck erst seinen aktuellen Herausforderer besiegen.

Statt Nahkämpfer Nakash, der in seiner Heimat Eliteeinheiten der Armee trainiert und Veranstalter von Fight-Camps ist, sollte eigentlich Giacobbe Fragomeni dem jüngsten deutschen Box-Weltmeister Furcht einflößen. Der 41 Jahre alte Italiener aber hatte verletzungsbedingt kurzfristig abgesagt. Sportdirektor Hagen Doering fand aber schnell einen Ersatz. In der unabhängigen Weltrangliste belegt Nakash Platz 24, Huck ist dort die Nummer zwei. "Vielleicht ist Nakash sogar stärker als Fragomeni. Er ist noch ungeschlagen und hält sich daher für unbesiegbar", sagte Huck-Trainer Ulli Wegner. Er schätzt den Israeli als einen "ganz gefährlichen Gegner" ein.

"Das deutsche Publikum wird eine böse Überraschung erleben"

Der Wahrheitsgehalt von Wegners Wahrnehmung wird sich erst am Samstagabend erweisen. Verbal aber erfüllt der 32 Jahre alte Herausforderer, der seine 25 Profikämpfe gewonnen hat - 18 durch K.o. - schon mal die Anforderungen eines Herausforderers. "Ich werde Huck schlagen", kündigte der Israeli vollmundig an.

Sein Promoter stieß ins gleiche Horn: "Israel wird am Samstag seinen ersten Cruisergewichts-Weltmeister haben. Das deutsche Publikum wird eine böse Überraschung erleben", versprach Don Elbaum.

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Dem Gegner "eins auf die zwölf geben"

Solche Sprüche prallen am Champion ab. Anders als im Dezember 2007, als Huck an gleicher Stelle in seinem ersten WM-Kampf gegen den Amerikaner Steve Cunningham seine bisher einzige Niederlage erlitt, will sich der gebürtige Serbe diesmal nicht überraschen lassen: "Es wird mir eine Ehre sein, Nakash eins auf die zwölf zu geben. Ich bin der Weltmeister und werde es auch bleiben."

Dabei geht es ihm nicht ums Geld. "Natürlich ist das wichtig. Viel mehr reizt mich aber mein WM-Gürtel. Dieses Gefühl, den in den Händen zu halten, kann man sich für kein Geld der Welt kaufen", sagte Huck. Vor seinem Autritt sei er "sehr aufgeregt". Die Anspannung will er "in positive Energie umwandeln und dann "einen tollen Kampf zeigen".

Sauerland hat drei der vier Weltmeister unter Vertrag

Nach der Pflicht soll dann die Kür beim Turnier der besten Cruisergewichtler kommen. Absagen und ein Terminchaos wie beim Super-Six, wo im Mai die Halbfinals anstehen, soll zwei Gewichtsklassen höher aber vermieden werden. Sauerlands Vorteil ist, dass er mit Huck, IBF-Champion Steve Cunningham und Juan-Pablo Hernandez drei der potenziellen Teilnehmer selbst unter Vertrag hat.

Der polnische WBC-Champion Krysztof Wlodarcyk und der Russe Denis Lebedew sind ebenfalls angefragt. Möglichst wenig Amerikaner lautet das Motto. Denn auch im Mittelgewicht hat sich gezeigt: Die US-Boys und ihre Manager vergessen auch mal Verträge, die sie unterschrieben haben.

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