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Boxen: Ex-Weltmeisterin Rola El-Halabi vom Stiefvater gezielt verletzt

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Boxen - Leichtgewicht  

Die überlegten Schüsse auf Rola El-Halabi

04.04.2011, 11:47 Uhr | t-online.de, t-online.de

Boxen: Ex-Weltmeisterin Rola El-Halabi vom Stiefvater gezielt verletzt. Angeschossen: Das Comeback von Rola El-Halabi wurde jäh gestoppt. (Foto: imago)

Angeschossen: Das Comeback von Rola El-Halabi wurde jäh gestoppt. (Foto: imago)

Nach der Schuss-Attacke durch ihren Stiefvater und Ex-Manager Roy El-Halabi hat die frühere Box-Weltmeisterin Rola El-Halabi die vorgenommene Notoperation gut überstanden. Unmittelbar vor Rola El-Halabis Titelkampf gegen Irma Balijagic in Berlin hatte Roy El-Halabi der 26-Jährigen in blinder Wut gezielte Verletzungen beigebracht. Er feuerte der Anwärterin auf den IBF-Titel im Leichtgewicht in die Hand, ins Knie und in beide Füße. Sie sollte nie wieder boxen können. Sein Ziel hat der Amok-Schütze wohl erreicht.

Die Ermittlungen gegen den 44-Jährigen wegen versuchter schwerer Körperverletzung und Verstoßes gegen das Waffengesetz laufen. Trotzdem kann ihm Rola, deren Liebe zu einem anderen Mann für ihn offenbar einem Verbrechen gleichkam, verzeihen: "Als Mensch, aber nicht als Vater", wie das schwer verletzte Opfer in der "Bild"-Zeitung betonte.

Die Mutter rettet die Tochter vor dem "Schwert-Kämpfer"

Mit dem Vater Roy El-Halabi, der Rola bis zum Januar 2011 auch gemanagt hatte, hatte sie jederzeit über ihre Probleme reden können, sagte Rola. "Nur nicht, wenn es um Jungs ging. Das war tabu. Als ich 20 war, ging er mit einem Schwert auf mich los, weil ich mal mit jemandem aus England gemailt habe." Damals habe die Mutter in letzter Sekunde eine Eskalation der Gewalt verhütet.

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Verletzungen nach Plan

Als sich Rola jetzt eine Stunde vor Mitternacht auf ihren WM-Fight vorbereitete, war keine schützende Mutter mit in der Kabine. Diese erreichte der brüllende Stiefvater, indem er zwei Sicherheitsmänner niederschoss. Dann war seine Stieftochter dran, geboren im Libanon. "Er drohte mit einer Waffe in der Hand, schrie: 'Alle raus!' Und dann hat er mir aus drei Metern Entfernung in die Hand geschossen."

Anschließend war Rola El-Halabis linker Fuß dran. Dabei blieb es nicht, trotz des Bettelns des weinenden Opfers: "Er ließ sich Zeit, zielte und schoss in meine Kniescheibe, dann in meinen rechten Fuß. Es war beängstigend." Die Schmerzen habe Rola El-Halabi erst gespürt, "als er abgeführt wurde". Er bat sie im Zuge dessen noch um Verzeihung.

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