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Robert Stieglitz will Khoren Gevor dessen "Grenzen aufweisen"

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Champion Stieglitz will Gevor dessen "Grenzen aufweisen"

09.04.2011, 10:33 Uhr | t-online.de,dpa, t-online.de, dpa

Robert Stieglitz will Khoren Gevor dessen "Grenzen aufweisen". Weltmeister Robert Stieglitz steigt in Magdeburg gegen Khoren Gevor in den Ring. (Foto: imago)

Weltmeister Robert Stieglitz steigt in Magdeburg gegen Khoren Gevor in den Ring. (Foto: imago)

An Selbstvertrauen mangelt es den beiden Kontrahenten nicht. "Ich werde Khoren Gevor seine Grenzen aufweisen. Ich kann ihn mit meiner Schlagkraft vernichten", kündigte Weltmeister Robert Stieglitz vor seinem Ringduell in Magdeburg gegen den Armenier an. Doch auch der Herausforderer um den WBO-Titel im Supermittelgewicht ist um markige Worte nicht verlegen: "Ich war besser als Abraham, ich war besser als Sturm und ich bin besser als Stieglitz."

Zumindest die offizielle Kampfstatistik sagt zu den Ringauftritten des 31-Jährigen aber etwas Anderes aus. Gegen den damaligen IBF-Champion Abraham ging der Armenier in der 11. Runde K. o., gegen WBA-Titelträger Sturm verlor er knapp nach Punkten. Gevor fühlte sich nach dem Kampf gegen seinen damaligen Gefährten beim Boxstall Universum verschaukelt. "Ich bin hier richtig verarscht worden", wetterte er nach dem Duell im Juli 2009 gegenüber der "Bild"-Zeitung.

Vereinigungskampf wegen Verletzung geplatzt

Auch seine letzte Titelchance konnte Gevor nicht nutzen. Vom Mittelgewicht ins Supermittelgewicht aufgestiegen unterlag er im Juli 2010 klar nach Punkten gegen WBA-Weltmeister Dimitri Sartison.

Eigentlich sollte der gebürtige Kasache nun in einem Vereinigungskampf in der Bördelandhalle gegen Stieglitz boxen. Doch Sartison zog sich im Training einen Kreuzbandriss im Knie zu. Gevor bekommt dadurch seine vierte WM-Chance. Von seinen 36 Profi-Kämpfen hat Gevor 31 gewonnen, 16 davon vorzeitig. Fünf Mal verließ er als Verlierer den Ring.

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Schmerztabletten für den Herausforderer im Gepäck

Für Stieglitz bedeutet der Tausch des Gegners sechs Tage vor dem ersten Gong eine zusätzliche Herausforderung. Denn der gebürtige Russe hat erst zweimal in seiner Profi-Karriere gegen einen Rechtsausleger geboxt. "Ich bin taktisch nicht auf Khoren eingestellt, aber es bleiben noch ein paar Tage Zeit", sagte Stieglitz. Der Weltmeister hat bei 41 Ringauftritten 39 Siege vorzuweisen. Dabei hörte sein Gegner in 23 Fällen den Schlussgong nicht.

Dass in Magdeburg nun Erfolg Nummer 40 dazu kommt, steht für Stieglitz außer Frage. "Ich mache mir überhaupt keine Sorgen um meinen Gürtel." Seinem Gegner will der 29-Jährige ein paar Schmerztabletten mitbringen: "Dafür wird er mir nach dem Kampf sehr dankbar sein."

Gevors Manager hätte gerne andere Punktrichter

Ärger gibt es im Vorfeld des Kampfes über die Zusammensetzung des Kampfgerichtes. "Wir wollen niemandem irgendetwas unterstellen. Aber ich denke, im Sinne des fairen und ehrlichen Sports sollten nicht immer dieselben Punktrichter am Ring sitzen, wenn Robert Stieglitz in den Ring steigt. Das Kampfgericht, das für Samstag vorgeschlagen wurde, ist mit dem von Roberts letztem Kampf nahezu identisch", sagte Gevors Manager Peter Schulze.

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Stieglitz' Promoter Ulf Steinforth wies das Ansinnen zurück. "Das Kampfgericht war schon vor dem ursprünglichen Kampf gegen Sartison bestimmt worden. Da war von Gevor noch gar nicht die Rede", sagte Stieglitz. Die Punktrichter kommen aus Ungarn, Belgien und Großbritannien, der Supervisor aus den USA, der Ringrichter aus Deutschland. Zuständig für die Zusammenstellung der Unparteiischen ist der Weltverband WBO.

Kühne bekommt ihre Revanche diesmal noch nicht

Ebenfalls nicht gegen ihre Wunschgegnerin boxt Ramona Kühne. Die Weltmeisterin im Superfedergewicht will ihre drei Titel gegen die Brasilianerin Michelle Larissa Bonassoli verteidigen. Eigentlich hatte Kühne gegen Ina Menzer in den Ring steigen wollen. Diese hatte das erste Aufeinandertreffen der beiden Box-Ladys im Januar 2010 mit einem Schlag beendet. Ringrichter Daniel van de Wiele aus Belgien brach den bis dahin ausgeglichenen Kampf in der sechsten Runde wegen eines tiefen Cut der linken Augenbraue von Kühne auf Anraten des Ringarztes und zum Unmut des Publikums ab.

Menzer hat inzwischen ihre drei Weltmeistertitel im Federgewicht verloren. "Für den 9. April hat es leider noch nicht geklappt. Ich bin sicher wir kriegen den Kampf noch hin, denn die Boxfans interessiert die Begegnung Kühne gegen Menzer auf jeden Fall“, sagte Steinforth.

Culcay ist "heiß darauf, wieder in den Ring zu steigen"

Erstmals für den den SES-Boxstall von Steinforth steigt Jack Culcay in den Ring. Der Amateur-Weltmeister von 2009 misst seine Kräfte mit dem Georgier Mikheil Khutsishvili. Wegen der Ungewissheit bei seinem alten Box-Stall Universum hatte Culkay fast fünf Monate nicht mehr unter Wettkampfbedingungen im Ring gestanden. Entsprechend motiviert ist der 25-Jährige. "Ich bin heiß darauf, wieder zu boxen", sagte Culcay. Seit seinem letzten Kampf habe er fast durchgehend trainiert.

Trainer Michael Timm hat dabei viel Wert auf die Bein- und die Deckungsarbeit gelegt. "Ich muss ihn dazu bringen, dass er die richtigen Bewegungsabläufe macht, um die Kraft optimal umzusetzen", sagt der Trainer. Denn Timm weiß: "Die Schlagkraft kommt ja nicht allein aus den Armen, sondern auch aus den Beinen. Da müssen die Beine richtig unter dem Körper drunterstehen, damit er eine stabile Basis hat, um die Kraft umzusetzen.“

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