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Wegner: "Arthur Abraham kann jeden Boxer k.o. schlagen"

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Wegner: "Arthur kann jeden Boxer k.o. schlagen"

13.05.2011, 15:47 Uhr | t-online.de, t-online.de

Wegner: "Arthur Abraham kann jeden Boxer k.o. schlagen".

Ein gutes Gespann im Boxring: Arthur Abraham (li.) und Ulli Wegner. (Foto: imago)

Das Interview führte Jens Bistritschan

Wenn Arthur Abraham am Samstag gegen WBA-Weltmeister André Ward in den Ring steigt, steht wie immer sein Trainer Ulli Wegner in der Ecke. Der 69-jährige Coach trainiert seit 1996 Profis im Sauerland-Stall und ist untrennbar mit zahlreichen Erfolgen verbunden. Auch im Halbfinale des Super-Six-Turniers wird Wegner seinen Schützling wieder mit Tipps, Tricks und den richtigen Worten motivieren. t-online.de hat sich im Vorfeld des Kampfes mit Ulli Wegner unterhalten.

Ulli Wegner, Arthur Abraham wird im Halbfinale des Super-Six-Turniers im Supermittelgewicht gegen Andre Ward nur als Außenseiter gehandelt. Ist das gerechtfertigt?

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Nach der Vorstellung in Helsinki muss man das wohl so sehen. Sonst wäre man ein bisschen verblendet. Und dass dies von der Presse so gesehen wird, ist doch auch klar. (Klicken Sie sich durch die Foto-Show zum Kampf gegen Carl Froch)

Kommt Ihnen diese Rolle sogar entgegen?

Vielleicht ist das für uns ein Vorteil. Ich als Trainer weiß, welche Fähigkeiten Arthur hat. Und deshalb bin ich auch sehr zuversichtlich. Arthur wird sicherlich nicht chancenlos sein. Ich freue mich auf diesen Kampf. Er ist für Arthur eine Herausforderung als Sportler und natürlich auch für mich als Trainer.

Sie waren mit der Einstellung Ihres Schützlings im Kampf gegen Froch nicht zufrieden. Was hat sich daran geändert?

Ich war ziemlich hart in meinen Äußerungen danach. Aber es war schon eine Überraschung für mich gewesen, dass Arthur bei so einer Aufgabe nicht den nötigen Einsatz gezeigt hat, den ich von ihm erwartet habe. Und wenn der Trainer da keine kritischen Worte sagt, dann soll er in Rente gehen. Ich hoffe, dass Arthur daraus die gleichen Lehren daraus gezogen hat, wie ich als Trainer.

Sind Sie sich sicher, dass Ihr Schützling den "verbalen Arschtritt" verstanden hat?

Wenn er das nicht verstanden hat, dann kann ich ihm auch nicht helfen. Aber auch da bin ich zuversichtlich. Arthur ist sehr aufnahmebereit, was die Taktik anbelangt.

Ihr Schützling gilt als ein Boxer, der immer ein wenig braucht, bis er in den Kampf hineinfindet. Werden wir einen Arthur Abraham sehen, der mehr in den ersten Runden attackiert?

Das haben Sie gut gesagt. Dem brauche ich nichts hinzufügen.

Wie beurteilen Sie die Vorbereitung?

Arthur hat alles dafür getan, in die notwendige Form zu kommen. Und eines dürfen wir nicht vergessen: Arthur hat ja nicht umsonst alle Gegner im Mittelgewicht souverän beherrscht. Die Sache in Helsinki gegen Froch war ein Ausrutscher, der ihm nicht mehr passieren darf. Die Niederlage zuvor gegen Direll war unglücklich. Ich bin überzeugt, dass er noch gewonnen hätte.

Wie schätzen Sie die Siegchancen Ihres Schützlings gegen Ward ein?

Wir sollten das mal realistisch sehen. Die Trauben hängen in Amerika ziemlich hoch. Man darf auch nicht vergessen: Arthur boxt gegen einen Klasse-Mann. Ward ist nicht umsonst Olympiasieger geworden. Aber wir haben uns gut vorbereitet, damit wir am 14. Mai die Ernte einfahren können. Ich bin ziemlich zuversichtlich.

Welche Stärken sehen Sie bei André Ward?

Er ist sehr beweglich und hat gute Reflexe. Und er ist mit Herz dabei. Auch wenn es mal boxerisch nicht so gut bei ihm lief, hat er sich durchgerungen und gekämpft. Er hat Biss. Ich habe vor seinen Leistungen eine große Hochachtung.

Und wo liegen seine Schwächen?

Da habe ich keine gesehen.

Und worauf wird es dann in dem Kampf ankommen?

Die Entscheidung wird in den Mittelrunden fallen. Die Reflexe bei Boxern lassen in der sechsten, siebten Runde nach. Wer dann den größeren Willen hat, der wird der Sieger sein.

Ward ist aus Kalifornien, wo auch geboxt wird. Kann Abraham überhaupt nach Punkten gegen einen einheimischen Boxer gewinnen oder muss er seinen Gegner ausknocken?

Da müssen wir uns nichts vormachen. Hier müssen wir eindeutig gewinnen. Das wissen wir. Arthur ist in der Lage, jeden Boxer k.o. zu schlagen. Die Sparringspartner können davon ein Lied singen.

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