Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Boxen >

Mittelgewichts-Weltmeister Felix Sturm will Titel verteidigen

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

"Wer stehen bleibt, verliert"

27.06.2011, 12:47 Uhr | sid

Mittelgewichts-Weltmeister Felix Sturm will Titel verteidigen. WBA-Champion Felix Sturm (li.) will seinen Titel gegen den Iren Matthew Macklin verteidigen. (Foto: imago)

WBA-Champion Felix Sturm (li.) will seinen Titel gegen den Iren Matthew Macklin verteidigen. (Foto: imago)

Sturm trifft auf Tornado: Box-Weltmeister Felix Sturm hat in letzter Zeit mit seinem Fitnesstrainer Clive Salz hart geschuftet, um am kommenden Samstagabend in der Kölnarena nicht "verwüstet" zu werden. "Bei dem Tempo, das wir mittlerweile im Training gehen, vergesse ich schon mal, was genau wir alles machen", sagte der WBA-Mittelgewichts-Champion vor seiner Titelverteidigung gegen Europameister Matthew Macklin, den "Tipperary Tornado": "Ich bin jedes Mal froh, wenn eine Trainingsrunde vorbei ist. Das ist eine schweinemäßige Quälerei."

An einzelne Trainingsinhalte kann sich Sturm also nicht genau erinnern, der Effekte ist sich der 32-Jährige aber mehr als gewiss. Was er verbessert habe? "Alles", lautet die präzise Antwort des Leverkuseners: "Power, Schlagkraft, Kondition. Alles." Auch neue Kombinationen habe er trainiert, sagte Sturm, und wagte eine für einen Boxer an sich merkwürdige Aussage: "Wer stehen bleibt, verliert."

"Stehen bleiben, aber dennoch vorwärtskommen"

Stehen bleiben ist aber natürlich trotzdem Sturms Ziel beim Duell gegen den 29 Jahre alten Macklin. In 30 Kämpfen brachte es der im englischen Birmingham geborene Ire auf bislang 28 Siege, darunter 19 Knockouts. Sturm aber will sich nicht umhauen lassen, die Trümpfe von "Mack the Knife", so Macklins zweiter Spitzname, sollen nicht stechen.

Boxen - Videos 
Die Ruhe vor dem Sturm

Boxweltmeister Felix Sturm tankt in seiner Heimat Kraft für die heiße... zum Video

Stehen bleiben, aber dennoch vorwärtskommen, lautet Sturms Devise. "Man muss sich jedes Mal was Neues einfallen lassen", sagte der in 38 Profi-Kämpfen zweimal besiegte Weltmeister (35 Siege, ein Unentschieden): "Wir sind bestens vorbereitet. Wir haben in allen Belangen noch was draufgepackt. Ich bin auf zwölf Runden eingestellt."

Gegner Macklin will gegen topfitten Sturm antreten

14 Kilo in neun Wochen habe Sturm abtrainiert, sagte sein Manager Roland Bebak. Trainer Fritz Sdunek, für den es seit Sturms Abschied vom Hamburger Universum-Stall die dritte gemeinsame Titelverteidigung ist, spricht von einer "optimalen Vorbereitung". Macklin sei zwar ein sehr kampfstarker und ehrgeiziger Kontrahent, aber "es kann keinen anderen Weltmeister geben. Felix wird es bleiben", sagte der Erfolgstrainer.

Überraschenderweise zeigt sich auch der Gegner über Sturms gründliche Vorbereitung erfreut: "Es ist schön zu hören, dass Felix alles verbessert hat", sagte Macklins Trainer Joe Gallagher gönnerhaft. Der Haken an der Sache: "Wir wollen den besten Felix Sturm sehen. So hat er am Sonntag keine Ausreden parat. Wir wollen Euch den Titel entreißen."

Macklin: "Es wird einen neuen Weltmeister geben"

Ob er das wirklich ernst meint, oder ob es nur das übliche Geplänkel ist, ist schwer zu sagen. Gallagher und Macklin, der auf der Pressekonferenz mit seinen guten Deutschkenntnissen punktete, gaben sich im Vorfeld des Kampfes als äußerst sympathische Gäste. "Felix ist eine Legende, ein kompletter Boxer mit einem fantastischen Kampfstil", lobte etwa Gallagher.

Und "Mack the Knife" bedankte sich erst artig für die "tolle Chance", seinen ersten WM-Kampf absolvieren zu dürfen, zeigte sich zugleich aber äußerst selbstbewusst: "Es ist mein erster WM-Kampf, aber ich habe zweimal die Europameisterschaft gewonnen. Ich bin bereit. Am Samstag wird es einen neuen Weltmeister geben."

Termin wegen Klitschko gegen Haye vorverlegt

Ob Sturm oder Tornado, die voraussichtlich 19.000 Zuschauer in der Kölnarena dürften einen turbulenten Box-Abend erwarten. Einem Unheil ging Sturm übrigens vorsichtshalber lieber ganz aus dem Weg. Ursprünglich war sein Kampf für den 2. Juli geplant. Doch weil an diesem Abend Wladimir Klitschko gegen David Haye kämpft, wich Sturm auf den 25. Juni aus. Einen derartigen Rückzieher kann sich der Champion gegen Macklin allerdings nicht erlauben.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Gezielter Schlag 
Hit im Netz: Mit seinem Hund darf sich niemand anlegen

Känguru hält den Vierbeiner im Schwitzkasten, das Herrchen schreitet ein. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal