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Boxweltmeister Marco Huck verspricht: "Garay wird weinen"

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Huck: "Mit dem WM-Gürtel lässt es sich viel schöner feiern"

15.07.2011, 13:40 Uhr | dpa, sid

Boxweltmeister Marco Huck verspricht: "Garay wird weinen". Marco Huck (li.) steigt gegen Hugo Hernan Garay in den Ring. (Fotos: imago)

Marco Huck (li.) steigt gegen Hugo Hernan Garay in den Ring. (Fotos: imago)

Erst hauen, dann heiraten: Box-Weltmeister Marco Huck hat sich für seinen Junggesellenabschied einen ungewöhnlichen Schauplatz ausgesucht. Der 26-Jährige will sich im Box-Ring mit einem Sieg über den argentinischen Herausforderer Hugo Hernan Garay in Hochzeitsstimmung bringen.

"Ich will und ich werde als Weltmeister heiraten. Erst kommt die Arbeit, dann das Vergnügen. Mit dem Gürtel lässt es sich dann viel schöner feiern", sagte der WBO-Cruisergewichts-Champion vor seiner siebten Titelverteidigung am Samstagabend im Münchner Olympia-Eisstadion.

Kussversuch des Gegners

Der aktuell einzige deutsche Weltmeister in den Reihen des Sauerland-Boxstalls weiß um seine Verantwortung. "Den Druck verspüre ich schon, aber für mich ist das gleichzeitig auch eine große Motivation. Es macht mich stolz, das Aushängeschild eines so bedeutenden Boxstalls zu sein", sagte Huck. In seiner Heimat Serbien will der Wahl-Berliner am 30. Juli seiner 20 Jahre alten Braut Amina unter den Augen von 1000 Gästen das Ja-Wort geben.

Hucks Verlobte wird in München erstmals am Ring sitzen. Amina müsse sich aber keine Sorgen machen, sagt der Bräutigam. Er werde den ungehobelten Argentinier aus dem Ring fegen und für dessen verbale Tiefschläge im Vorfeld des Duells zur Rechenschaft ziehen. "Heute lacht er noch. Am Samstag wird er weinen", versprach Huck auf der offiziellen Pressekonferenz, Dort hatte ihn der Herausforderer provoziert. "Ich werde ihn töten", hatte Garay getönt. Beim Fototermin versuchte der Argentinier, der in 34 Profi-Kämpfen fünf Niederlagen kassiert hat, seinen Gegner zu küssen.

Sieg gegen Brähmer

Für die deutschen Box-Fans ist Garay kein Unbekannter. Der 30-Jährige hatte vor zweieinhalb Jahren den damaligen Halbschwergewichts-Champion Jürgen Brähmer einstimmig nach Punkten geschlagen. "Natürlich habe ich den Kampf gesehen", sagt Huck und analysiert: "Garay hat Brähmer sehr schlecht aussehen lassen. Er ist eben ein typischer Argentinier - er ist kampfstark, schlägt viel und hat Mut."

Da auch Huck als ungestümer Kämpfer mit unbändigem Vorwärtsdrang bekannt ist, dürfen sich die Zuschauer auf eine abwechslungsreiche Schlacht gefasst machen - auch wenn Huck einschränkt: "Ich bin viel vernünftiger geworden als früher. Das wirkt sich auch auf den Sport aus."

Kampfansage an die Klitschkos

Das Duell gegen Garay soll für den Schützling von Trainer Ulli Wegner aber nur eine Durchgangsstation sein. "Ich will unbedingt einen Vereinigungskampf bestreiten. Und auch danach muss ich weiter am obersten Limit kämpfen", meinte der Cruisergewichtler. Huck will es David Haye nachmachen und wie der Brite das Schwergewicht erobern.

Verbal hat er schon einmal Fahrt aufgenommen und den Klitschkos unterstellt, oft nur langweilige Gegner geboxt zu haben. "Wenn ich ein paar Kilos mehr drauf hätte, würde ich denen auf den Kopf hauen", sagte der in 33 Kämpfen nur einmal unterlegene Profi der "Bild". Momentan darf Huck im Cruisergewicht maximal 90,718 Kilo auf die Waage bringen. Wladimir Klitschko war bei seiner letzten Titelverteidigung rund 20 Kilo schwerer.

Gutknecht steigt erstmals als Europameister in den Ring

Im zweiten Titelkampf des Abends verteidigt Europameister Eduard Gutknecht erstmals seinen Titel. Der 29-jährige Halbschwergewichtler boxt gegen den Italiener Lorenzo Di Giacomo.

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