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Marco Huck bleibt nach K.-o.-Sieg Weltmeister der WBO

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Boxen - WBO-WM im Cruisergewicht  

Weltmeister Huck feiert K.-o.-Sieg über Garay

18.07.2011, 13:10 Uhr | t-online.de, dpa, sid

Marco Huck bleibt nach K.-o.-Sieg Weltmeister der WBO. Voll erwischt: Marco Huck trifft Hugo Hernan Garay. (Foto: dpa)

Voll erwischt: Marco Huck trifft Hugo Hernan Garay. (Foto: dpa)

Marco Huck hat im Eisstadion im Münchner Olympiapark zum siebten Mal seinen WM-Titel der WBO im Cruisergewicht erfolgreich verteidigt. In einem temporeichen und spannenden Kampf schlug der 26-Jährige seinen vier Jahre älteren Herausforderer Hugo Hernan Garay nach 1:10 Minuten der zehnten Runde auf die Bretter. Es war bereits Hucks 24. vorzeitiger Sieg im 34. Gefecht als Profi. Der frühere Halbschwergewichts-Weltmeister Garay kassierte in seinem 40. Fight seine sechste Niederlage.

3500 begeisterte Zuschauer peitschten den seit seinem Profi-Debüt 2004 nur ein Mal unterlegenen Huck nach vorne. Diese Unterstützung benötigte der ehemalige Kickboxer auch. Der großmäulige Garay wollte seinen Sprüchen Taten und möglichst den Titelgewinn folgen lassen und machte Huck mit seinem wühlenden, unangenehmen Kampfstil das Leben schwer. Dass der Argentinier dabei auch sehr unsauber agierte, sich oft wegduckte und einige Tiefschläge anbrachte, steckte der konzentrierte Gastgeber erstaunlich gelassen weg.

Linker Haken beendet den Kampf

Huck antwortete auf seine Weise und ließ die Fäuste - wenn - gewohnt explosiv und hart fliegen. Kein Anblick für Box-Ästheten, aber schmerzhaft für den Kontrahenten. Garay, der im November 2008 mit seinem beeindruckenden Punktsieg über Ex-Weltmeister Jürgen Brähmer in Deutschland bekannt geworden war, gestand anschließend ein, zu viele Schläge zugelassen zu haben und öfters überrascht worden zu sein. Bereits nach 1:42 Minuten der ersten Runde ging er zu Boden, erholte sich aber umgehend wieder.

Nicht so in Runde zehn, als Huck seine Chance erkannte und nutzte: Garay kassierte nacheinander eine Rechte voll, drehte flüchtend ab, nahm einen Wischer Richtung Hinterkopf mit, um nach einem platzierten linken Haken ans Kinn von Ringrichter Luis Pabon aus Puerto Rico ausgezählt zu werden.

Erneute Kampfansage an die Klitschkos

Obwohl Huck bis dahin seine liebe Mühe mit dem zähen Gast gehabt hatte, fühlte er sich alles andere als verbraucht: "Wenn es nach mir geht, würde ich morgen schon wieder boxen", sagte der verdiente Sieger voller Selbstbewusstsein. "Egal, wen ihr mir vorsetzt - ich haue jeden um!", setzte Huck im Überschwang des Siegesgefühls nach. Selbst die unantastbar erscheinenden Klitschkos würde Huck gerne umhauen. Sein Selbstbewusstsein reicht jedenfalls weit genug, um die beiden derzeit konkurrenzlosen Brüder aus der Ukraine zu reizen.

Vereinigungskampf statt Angriff auf die WBA-Krone

"Ich habe gehört, dass der WBA-Titel im Schwergewicht vakant ist", sagte Huck und überraschte plötzlich sogar seinen Trainer Ulli Wegner und Promoter Wilfried Sauerland: "Ich würde gerne darum boxen." Tatsächlich ist seit David Hayes Niederlage gegen Wladimir Klitschko Haye nicht mehr Weltmeister der WBA. Doch auf Grund einer verwirrenden Regel des Verbandes wurde Klitschko nicht automatisch WBA-Weltmeister, sondern gleich WBA-Super-Champion.

Allerdings bremste Sauerland umgehend seinen forschen Schützling. "Langsam, langsam", erwiderte der Macher, denn sein Boxstall hat mit Zugpferd Huck ganz andere Pläne, als es zu verheizen. Ein Vereinigungskampf gegen den polnischen WBC-Champion Krzysztof Wlodarczyk ist angedacht. Dann vielleicht die Revanche gegen den britischen IBF-Titelträger Steve Cunningham. Der 35-Jährige hatte Huck in seinem 20. Profikampf am 29. Dezember 2007 seine bislang einzige Niederlage beigebracht.

Als Weltmeister in den Stand der Ehe

Das ist über dreieinhalb Jahre her, und Huck hat seitdem 14-mal in Folge gewonnen. Mit dem Sieg über Garay erfüllte sich sein Traum, als Weltmeister vor den Traualtar zu treten. Am 30. Juli heiratet der WBO-Weltmeister seine Verlobte Amina vor 1000 geladenen Gästen in der serbischen Heimat.

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