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Klitschko unterbricht nach Timoschenko-Verhaftung sein Trainingslager

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Vitali Klitschko unterbricht sein Trainingslager

11.08.2011, 09:13 Uhr | dapd

Klitschko unterbricht nach Timoschenko-Verhaftung sein Trainingslager. Nachdenklich: Vitali Klitschko machen die Vorfälle in seiner Heimat zu schaffen. (Foto: imago)

Nachdenklich: Vitali Klitschko machen die Vorfälle in seiner Heimat zu schaffen. (Foto: imago)

Schwergewichts-Weltmeister Vitali Klitschko hat nach Angaben des russischen Nachrichtenportals "ria.ru" sein Trainingslager in Österreich unterbrochen und ist in sein ukrainische Heimatland gereist. Der Grund dafür sei die Verhaftung der Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko, die wegen des Vorwurfs des Amtsmissbrauchs festgenommen worden war.

"Als ich erfahren habe, was sich in der Ukraine abspielt, habe ich die Vorbereitung auf den Kampf unterbrochen und bin nach Kiew zurückgekommen", sagte Klitschko laut der von ihm geleiteten Partei "Ukrainische Demokratische Allianz für Reformen" (UDAR). Der 40 Jahre alte Boxer bereitet sich zur Zeit in Österreich auf seinen Titelkampf im September gegen den Polen Tomasz Adamek vor.

"Demokratie hat keine 20 Jahre gehalten"

"Mir ist klar, dass der richtige Kampf um die demokratischen Werte hier in der Ukraine ausgetragen wird, und in dieser Situation kann ich nicht untätig zuschauen", begründete Klitschko seine Entscheidung. Der Boxer verbindet mit Timoschenko sein Engagement während der "orangene Revolution" im Dezember 2004. Damals unterstützte Klitschko die Demokratie-Bewegung in der Ukraine unter Timoschenko und dem ehemaligen Präsidenten Viktor Juschtschenko. Seit 2010 ist Vitali Klitschko Vorsitzender der Partei UDAR.

Das Verfahren gegen Timoschenko, der vorgeworfen wird, in ihrer Amtszeit als Ministerpräsidentin einen Gasvertrag mit dem Nachbarn Russland zu Ungunsten der Ukraine abgeschlossen zu haben, bezeichnete Klitschko als "politisch" motiviert. Der Prozess gegen die 50 Jahre alte Politikern sei ein klares Indiz dafür, dass "die Demokratie in unserem Land keine 20 Jahre durchgehalten hat".

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