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Boxen: Sturm wirft Kollegen Geldgier vor

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Sturm kritisiert Kollegen: "Die fordern Unsummen"

06.12.2011, 15:56 Uhr | sid

Boxen: Sturm wirft Kollegen Geldgier vor. Im Visier des Gegners: Sturm (re.) und Murray (Quelle: dpa)

Im Visier des Gegners: Sturm (re.) und Murray (Quelle: dpa)

WBA-Weltmeister Felix Sturm hat die Geldgier seiner Rivalen in den anderen drei Box-Verbänden für die bisher ausgebliebenen Titel-Vereinigungskämpfe verantwortlich gemacht. "Vereiningungskämpfe sind das Größte. Irgendwann wird das vielleicht kommen. Aber das liegt auch an den Boxern. Einige denken, ich kann mit dem Geld um mich werfen und fordern Unsummen. Das ist lächerlich", sagte der Mittelgewichtler, der seinen Titel am 2. Dezember in Mannheim gegen den Engländer Martin Murray verteidigen will.

Neben Sturm halten der Mexikaner Julio Cesar Chavez junior (WBC), der Australier Daniel Geale (IBF) und der Russe Dimitri Pirog (WBO) derzeit die Titel. Bis zum WM-Fight gegen Murray unter dem Motto "The Ring on Fire" muss Sturm allerdings noch ein hartes Trainingsprogramm absolvieren. Der 32-Jährige, der sich seit Montag in seiner Kölner Heimat auf den Kampf vorbereitet, liegt derzeit noch weiter über dem zulässigen Kampfgewicht. "Rund fünf Kilo muss ich noch verlieren. Aber das funktioniert immer, zur Not auch mit der Brechstange", sagte der 32-Jährige, in dessen Profikarriere 36 Siege, zwei Niederlagen und ein Remis zu Buche stehen.

Murray: "Das ist meine große Chance"

Der zweifache Familienvater Murray hat seine bisherigen 23 Profikämpfe gewonnen und steht auf Platz drei der aktuellen WBA-Rangliste. "Das ist meine große Chance. Felix ist schon lange ein großer Champion. Aber am 2. Dezember ist es damit vorbei. Dann wird sich alles ändern", tönte Murray. Hoffnung macht dem 29-Jährige der bisher letzte Kampf Sturms. Ende Juni hatte der gebürtige Leverkusener seinen Titel zum zehnten Mal mit Erfolg verteidigt, allerdings war der Punktsieg gegen den Iren Matthew Macklin äußerst umstritten.

"Der letzte Kampf lief nicht wie gewünscht. Aber ich habe meine Lehren daraus gezogen. Ich darf mich nicht auf eine Keilerei einlassen", erklärte Sturm: "Murray ist kampfstark und groß. Große Boxer liegen mir. Da kann ich angreifen. Es kann ein richtig spektakulärer Kampf werden."

Sdunek: Sturm wird gewinnen

Sturms Trainer Fritz Sdunek ist sich sicher, dass er die Schwächen seines Schützlings bis Anfang Dezember in den Griff bekommen wird. "Gegen Macklin hat Felix nicht seinen besten Tag gehabt. Das werden wir ändern. Am Ende wird der Weltmeister wieder Felix Sturm heißen", prophezeite der Starcoach.

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