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Ottke holt gegen deutsche Boxer aus

19.10.2011, 10:31 Uhr | t-online.de, dpa, sid

Ottke holt gegen deutsche Boxer aus.  (Quelle: imago)

Sven Ottke kritisiert die deutschen Boxer. (Quelle: imago)

Ex-Weltmeister Sven Ottke hat die darbende Box-Szene hierzulande scharf kritisiert. "Boxen ist ein verlogenes Geschäft. Da rennen viele Verbrecher rum", sagte er der "Sport Bild". "Den Deutschen geht es zu gut. Keiner will sich quälen", sagte der 44-Jährige außerdem.

In den USA sei das ganz ähnlich, deshalb sei "das Schwergewicht seit Jahren tot. In den USA gehen die Talente lieber den leichteren Weg und werden Basketballer oder Footballspieler."

Zudem seien die Börsen, die öffentlich genannt werden, in Wirklichkeit viel niedriger: "Die Promoter wollen die Kämpfe doch nur interessant machen."

"Lachen sich tot über ihn"

Die Protagonisten in Deutschland kriegen von Ottke allesamt ihr Fett weg. "Marco (Huck, d. Red.) ist ein lieber Kerl, hat Willen ohne Ende, aber man muss ihn führen", sagte der Berliner: "Den musst du in der Vorbereitung abends ins Bett bringen und morgens wieder an die Hand nehmen, sonst bricht er dir aus."

Felix Sturm ist laut Ottke "nicht mehr der, der er mal war. Beim letzten Kampf hat er voll in die Fresse gekriegt und wird trotzdem zum Sieger erklärt. So was macht das Boxen kaputt." Arthur Abrahams geplante Rückkehr ins Mittelgewicht begrüßt Ottke: "Im Supermittelgewicht lachen sie sich tot über ihn."

Lächerlich findet Ottke die Tatsache, dass Huck (Hukić), Sturm (Ćatić) und Abraham (Abrahamjan) ihre ausländischen Namen abgelegt haben: "Das ist mir zu künstlich. Da lobe ich mir die Klitschkos." Von denen schätzt er besonders den jüngeren Wladimir: "Er boxt technisch gut." Vitali sei ihm zu grobmotorisch: "Aber sein Vorteil ist: Er kann hauen wie ein Pferd. Er schmeißt richtig mit Steinen. Außerdem kann er besser einstecken als Wladimir."

Ärger über "Pseudo-Promis"

Ottke fühlt sich im sportlichen Ruhestand sehr wohl und vermisst seinen Sport nicht. Finanziell gehe es ihm gut. Er habe "zum Glück WM-Kämpfe am Fließband gemacht. Da blieb genug übrig." Ein Ärgernis sind für Sven Ottke unter anderem die Übertragungszeiten im Fernsehen. "Ich würde die Kämpfe um 20.15 Uhr ansetzen", sagte er: "Mich regt es tierisch auf, wenn ich um 22.15 Uhr den Fernseher einschalte, der Kampf aber erst um halb zwölf beginnt." Über eine Stunde müsse er sich dann noch "irgendwelche Pseudo-Promis und selbst ernannte Experten anhören. Ganz grausam."


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