Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Boxen >

Huck-Gegner Rossi kleiner als gedacht

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Huck-Gegner Rossi kleiner als gedacht

20.10.2011, 14:53 Uhr | t-online.de, dapd, dpa, sid

. Rogelio Rossi (li.) will Marco Huck den WBO-Gürtel streitig machen. (Quelle: dpa)

Rogelio Rossi (li.) will Marco Huck den WBO-Gürtel streitig machen. (Quelle: dpa)

Das kann wohl als "große" Überraschung durchgehen: Hieß es vor kurzem noch, Box-Weltmeister Marco Huck bekäme es bei seiner nächsten WBO-Titelverteidigung mit einem Zwei-Meter-Hünen zu tun, entpuppte sich der argentinische Riese Rogelio Rossi auf der offiziellen Pressekonferenz vor dem Kampf nun doch kleiner als gedacht. "Der ist wohl vor Angst geschrumpft", spottete Huck und vermaß seinen Gegner anschließend eigenhändig. Und, tatsächlich, Rossi misst "nur" 1,92 Meter.

"Es stimmt, ich bin keine zwei Meter groß", gab der Herausforderer zu. "Aber Huck werde ich trotzdem schlagen. Wenn man Angst hat, kommt einem der Gegner immer größer vor, als er ist. Das ist wohl auch bei Huck der Fall. Ich werde den Titel mit nach Hause nehmen."

Huck auf zwölf Runden vorbereitet

Der Bluff des argentinischen Lagers macht den 26-Jährigen allerdings nicht nervös. "Mir ist egal, wie groß er ist. Ob groß oder klein, ich schlage sie alle k.o. Von Rossi lasse ich mir meinen Titel bestimmt nicht nehmen. Weltmeister wird der höchstens im Traum", sagte der 1,88 Meter große Champion. "Wir hatten beim Sparring große und kleine Gegner, wir sind auf alles eingestellt. Wenn Rossi clever gewesen wäre, hätte er sich beim Face-to-Face auf die Zehenspitzen gestellt, um größer zu wirken", ergänzte Trainer Ulli Wegner.

"Argentinier sind stark, aber ich habe extra viele argentinische Rumpsteaks gegessen, deswegen bin ich stärker", tönte Huck. Gegen Rechtsausleger Rossi, der 17 seiner 20 Fights gewann, sei er eingestellt auf zwölf Runden. Rossi hingegen kündigte an: "Ich werde den Ring nur mit dem Titel oder tot verlassen."

Huck will gegen Klitschkos boxen

Huck schmiedet unterdessen weiter an seinen Plänen für die Zukunft. Schon seit längerem wünscht er sich einen Kampf im Schwergewicht gegen Vitali oder Wladimir Klitschko. "Ich will keine Sprüche machen, aber ich würde gerne gegen sie antreten", sagte er nun im Interview mit der Tageszeitung "Die Welt". "Sie haben viel geleistet, aber sie haben viel zu oft ihre Gegner ausgesucht und dann gegen Pfeifen geboxt", sagte Huck und ergänzte: "Angst vor großen Jungs hatte ich noch nie."

Noch kämpft Huck eine Klasse niedriger im Cruisergewicht, forciert jedoch seinen Aufstieg ins Schwergewicht. "Ich mache regelmäßig Sparring mit Schwergewichtlern", erklärte er. "Im Normalfall wiege ich 92 bis 93 Kilo. Ich kann sicher noch etwas draufpacken. David Haye oder Evander Holyfield haben sich auch durchgesetzt, obwohl sie unter 100 Kilo gewogen haben."

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Sport von A bis Z

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017