Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Boxen >

Wladimir Klitschko kampfunfähig: Entzündung nach Nierenstein-Entfernung

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

"Wladimir hat extreme Schmerzen bekommen"

06.12.2011, 13:55 Uhr | dpa, sid

Wladimir Klitschko kampfunfähig: Entzündung nach Nierenstein-Entfernung. Wladimir Klitschko ist am Boden zerstört.  (Quelle: imago)

Wladimir Klitschko ist am Boden zerstört. (Quelle: imago)

Hiobsbotschaft vom Boxen: Schwergewichts-Weltmeister Wladimir Klitschko muss seine geplante Titelverteidigung am kommenden Samstag in Düsseldorf gegen den Franzosen Jean-Marc Mormeck krankheitsbedingt absagen.

"Ja, das wird leider so sein. Wladimir ist sehr traurig und am Boden zerstört, aber er hat wieder extreme Schmerzen bekommen", sagte Klitschkos Manager Bernd Bönte. Für das Gefecht waren bereits 30.000 Karten verkauft worden. Als möglicher Nachholtermin ist der 3. März 2012 im Gespräch.

Entzündung nach Nierenstein-Entfernung

Der 35-Jährige hatte sich am vergangenen Samstag kurzfristig einer Operation unterziehen müssen, in der dem Ukrainer in einem 45-minütigen endoskopischen Eingriff ein Nierenstein aus der Harnröhre entfernt worden war. Der Weltmeister der Verbände IBF, WBO und der Superchampion der WBA hatte im Trainingslager in Going eine Nierenkolik erlitten.

Harn- und Nierensteine Sechs Dinge, die jeder wissen sollte

Daraufhin soll eine Entzündung aufgetreten sein, die ihn auch zur kurzfristigen Absage des RTL-Jahresrückblicks mit Günther Jauch gezwungen habe. "Ihm ist schlecht geworden, er ist in die Klinik gefahren. Er fühlt sich nicht besonders gut", hatte sein Bruder Witali Klitschko erklärt. Bei Professor Dr. Peter Albers, dem Chef der urologischen Abteilung, stellte sich Klitschko mit extrem starken Schmerzen und Blut im Urin vor. "Sein Schmerzzustand war katastrophal, das kann sich ein normaler Mensch nicht vorstellen. Das ist auf der Schmerzskala ganz, ganz weit oben, weit vor jeder Geburt", sagte Professor Albers.

Sonntagabend erneut Schmerzen

Zunächst hatte das Management des Ukrainers noch mitgeteilt, dass der 20. WM-Kampf des jüngeren der beiden Klitschko-Brüder trotz des Eingriffs stattfinden könnte. "Wenn alles perfekt hinterher abgelaufen wäre, dann hätte es wirklich sein können, dass er den nächsten oder übernächsten Tag wieder ins Training hätte gehen können“, so Prof. Albers. „Aber er hatte einfach wie jeder normale Mensch Schmerzen gehabt, fühlte sich einfach nicht gut und musste das Training am Sonntag auch absagen. Nachdem er am Sonntagabend noch einmal Beschwerden bekommen hatte, fiel noch am Abend die Entscheidung, den Kampf abzusagen."

Klitschko wollte gegen den 39-jährigen Mormeck seinen 20. WM-Kampf bestreiten und diesen mit dem 50. K.-o.-Sieg seiner seit 1996 dauernden Profikarriere krönen. Zuletzt hatte er am 2. Juli in Hamburg gegen den Briten David Haye nach Punkten gewonnen.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Die besten Videos des Jahres 2016 
Passant entlarvt angeblichen Beinamputierten

Misstrauisch werden die vermeintlichen Beinstümpfe befühlt. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal