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Chisora droht Vitali Klitschko: "Bin die schlimmste Pest"

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Vitali Klitschko lassen Pöbeleien des Herausforderers kalt

16.12.2011, 10:32 Uhr | dpa, sid, dapd

Flug verpasst: Chisora lässt Klitschko warten

Vitali hat die passende Antwort auf die Provokation des Briten.

Vitali hat die passende Antwort auf die Provokation des Briten.


Dereck Chisora spuckt große Töne, Vitali Klitschko kontert gelassen: Vor ihrem WM-Fight im Schwergewicht am 18. Februar in der Münchner Olympiahalle hat der britische Herausforderer den amtierenden WBC-Titelträger mit markigen Sprüchen den Kampf angesagt.

"Man nennt dich Doktor. Ich bin die schlimmste Pest, die der Doktor je gesehen hat", stichelte Chisora beim ersten Aufeinandertreffen der beiden Profis auf einer Pressekonferenz in München: "In ein paar Jahren werden die Leute fragen: Wo warst du, als Chisora Klitschko geschlagen hat?''

Chisora mit taktischen und boxerischen Defiziten

Der ältere der beiden Klitschko-Brüder hörte sich die Provolationen ganz in Ruhe an und reagierte souverän: "Er ist selbstbewusst, das ist ein gutes Zeichen." Ob Chisora den 40 Jahre alten Ukrainer ernsthaft in Gefahr bringen kann, darf zumindest bezweifelt werden. Zwar ist der Linksausleger ein Kraftpaket - die taktischen Finessen und boxerischen Fähigkeiten des Weltmeisters ließ er in seinen beiden letzten Kämpfen aber vermissen. Gegen den Briten Tyson Fury und den Finnen Robert Helenius verlor Chisora jeweils nach Punkten.

Chisora teilte unterdessen einen weiteren Seitenhieb aus. "Hoffentlich entziehst du dich dem Kampf nicht wie dein Bruder, der nicht die Eier hatte, gegen mich zu kämpfen", pöbelte der Brite. Ein geplanter WM-Kampf gegen Wladimir Klitschko war zweimal geplatzt. Im Dezember 2010 wurde der erste Termin von Klitschko aufgrund einer Bauchmuskelverletzung auf den 30. April 2011 verschoben. Doch auch da konnte wegen eines nicht optimalen Heilungsverlaufes nicht geboxt werden konnte.

Klitschkos Weckruf nach London

Vitali Klitschko konterte aber auch diese Provokation in aller Gelassenheit: "Ich werde dir einen Weckruf schicken, damit du rechtzeitig da bist und der Kampf auch stattfinden kann." Chisora hatte am Vortag in London sein Flugzeug verpasst, weshalb die Pressekonferenz kurzfristig verschoben werden musste. Der Brite erklärte den Fauxpas mit einer Autopanne.

Beide Boxer gaben sich gut zwei Monate vor ihrem Fight siegesgewiss. "Ich kann mir nicht erlauben, gegen Schwächere als Chisora zu boxen, und war beeindruckt von seinem letzten Kampf. Aber nach unserem Aufeinandertreffen werden sich keine Fragen mehr stellen", sagte der Titelverteidiger. Vitali Klitschko hat von 45 Profikämpfen 43 Profikämpfe gewonnen, davon 40 durch K.o.

Chisoras Bilanz nimmt sich mit 15 Siegen (neun durch K.o.) und zwei Niederlagen demgegenüber zwar bescheiden aus. Der 27 Jahre alte Brite will sich aber vor dem scheinbar übermächtigen Klitschko nicht verstecken: "Ich komme, um zu kämpfen und zu gewinnen."

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