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Boxen: Mormeck eröffnet verbalen Schlagabtausch gegen Klitschko

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Klitschko-Gegner Mormeck spuckt große Töne

29.02.2012, 17:25 Uhr | dapd, sid

Boxen: Mormeck eröffnet verbalen Schlagabtausch gegen Klitschko. Fokussiert: Jean-Marc Mormeck glaubt, die richtige Taktik für den Titelkampf zu haben. (Quelle: dpa)

Fokussiert: Jean-Marc Mormeck glaubt, die richtige Taktik für den Titelkampf zu haben. (Quelle: dpa)

Herausforderer Jean-Marc Mormeck hat drei Tage vor dem Boxkampf mit WM-Titelverteidiger Wladimir Klitschko den verbalen Schlagabtausch begonnen. "Klitschko hat etwas, das ich will, und ich muss sein Gesicht zerschmettern, um es zu bekommen", spuckte der 39 Jahre alte Franzose beim öffentlichen Training in Düsseldorf große Töne. "Ich habe es bereits gesagt und meine es auch so: Er hat ein Glaskinn."

Klitschko, der 35 Jahre alte Verteidiger dreier WM-Titel im Schwergewicht (IBF, WBO, WBA), reagierte mit einem ironischen Kommentar: "Meine Strategie ist natürlich, ihn nicht in die Nahdistanz zu lassen und ihn auszuknocken, bevor er mein Glaskinn anfasst."

Klitschko in bester Verfassung

Bei drei Show-Runden mit Trainer Emanuel Steward präsentierte sich der jüngere der Klitschko-Brüder in bester Verfassung. Mormeck, der ehemalige Weltmeister im Cruisergewicht, wolle sein Können dagegen herunterspielen, sagte Klitschko. "Er wird nicht so boxen, wie er das bei diesem öffentlichen Training präsentiert hat. Am Kampfabend wird er sehr scharf, sehr spektakulär und sehr aggressiv sein."

Einen K.-o.-Sieg wollte der Profi aus der Ukraine wegen des großen Respekts vor seinem Herausforderer nicht versprechen. Kritik, der 17 Zentimeter kleinere Mormeck sei kein angemessener Gegner, wies er zurück: "Es ist kein Trainings-Boxkampf. Ich habe meine WM-Gürtel auf den Kampf angesetzt. Es ist ziemlich viel Risiko." Mit seinem 20. WM-Kampf im 60. Profikampf will der Champion seine Karriere krönen. Bei dem Duell hofft Klitschko auf seinen 50. K.-o.-Sieg.

Mormeck: "Das juckt mich aber nicht"

Das möchte der Franzose natürlich verhindern, der sich unbeeindruckt vom Größenunterschied zeigte. "Das interessiert mich nicht. Wenn ich beeindruckt wäre von ihm, dürfte ich nicht hier sein. Dann müsste ich mich vor dem Fernseher setzen und sagen: was für ein Champion. Das juckt mich aber nicht!", erklärte Mormeck. Und forsch kündigte der Herausforderer seine Erfolgsstrategie an: "Das Rezept ist zu Boxen, wie er es nicht erwartet!"


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