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Boxen: Dereck Chisora verliert die Lizenz

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Verband entzieht Chisora die Lizenz

15.03.2012, 08:16 Uhr | dpa

Boxen: Dereck Chisora verliert die Lizenz. Dereck Chisora darf vorerst nicht mehr in den Ring steigen. (Quelle: imago)

Dereck Chisora darf vorerst nicht mehr in den Ring steigen. (Quelle: imago)

Dereck Chisora darf nicht mehr boxen. Der 28 Jahre alte Schwergewichtler ist für die Prügelattacke gegen seinen Landsmann David Haye im Anschluss an den WM-Kampf gegen Vitali Klitschko mit einem Berufsverbot bestraft worden. Der britische Verband British Boxing Board of Control (BBBC) fällte die Entscheidung nach einer mehrstündigen Anhörung des Profis in Cardiff/Wales.

"Die Sportkommissare des British Boxing Board of Control möchten unmissverständlich klar machen, dass ein solches Verhalten durch jeden Lizenzinhaber nicht toleriert wird. Dementsprechend haben sie beschlossen, Dereck Chisora die Lizenz mit sofortiger Wirkung zu entziehen", heißt es in einer Erklärung des Verbandes.

Pütz zeigt sich zufrieden

Der Bund Deutscher Berufsboxer (BDB) begrüßte die Entscheidung. "Ich bin sehr glücklich und sehr zufrieden. Das war die einzige logische Konsequenz", sagte BDB-Präsident Thomas Pütz. Er hatte sich ohnehin für eine lebenslange Sperre Chisoras für Kämpfe in Deutschland ausgesprochen.

Chisoras Management zeigte sich hingegen geschockt von dem Urteil. "Wir überlegen nun, ob wir dagegen Einspruch einlegen", sagte Promoter Frank Warren dem britischen Sender BBC. Sein Mandant hat nun 14 Tage Zeit, sich zu einem entsprechenden Vorgehen zu entschließen. Chisora hatte im Vorfeld seiner Anhörung in Cardiff versucht, Milde zu erwirken. Er wolle jede Strafe "mit Fassung ertragen" und empfinde die Vorfälle in München als "sehr peinlich", sagte er.

Strafe folgerichtig

Für Chisora sind die Strafmaßnahmen durch den nationalen Verband nur die Fortsetzung einer Reihe von Sanktionen, die unmittelbar nach den skandalösen Vorfällen in der Nacht zum 19. Februar auf der Pressekonferenz in München im Anschluss an seine Niederlage gegen Klitschko begonnen hatten. Die Staatsanwaltschaft München leitete in der Folge ein Ermittlungsverfahren gegen die beiden Prügelboxer ein.

Wegen seiner Ausraster - unter anderem ohrfeigte er Vitali Klitschko und bespuckte Bruder Wladimir - sind 100.000 Dollar der Kampfbörse einbehalten worden. 50.000 Dollar wurden fällig für die Ohrfeige an Vitali Klitschko, 25.000 für die Spuck-Attacke gegen Wladimir Klitschko und 25.000 für die Schlägerei mit David Haye.

Das letzte Wort über die endgültige Höhe des Strafgeldes hat das World Boxing Council (WBC). Der Weltverband hatte den britischen Schwergewichtler bereits Ende Februar von allen Kämpfen dieses Verbandes ausgeschlossen. Das Verhalten Chisoras sei eines der schlimmsten, die es je gegeben habe, erklärte WBC-Präsident José Sulaiman damals in einer Mitteilung des Verbandes.

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