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Vitali Klitschko kämpft gegen Charr in Moskau

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Nächster Kampf von Vitali Klitschko in Moskau

02.07.2012, 09:35 Uhr | dpa

Vitali Klitschko kämpft gegen Charr in Moskau. Vitali Klitschko wird seinen WM-Titel in Moskau verteidigen.

Vitali Klitschko wird seinen WM-Titel in Moskau verteidigen. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Boxweltmeister Vitali Klitschko wird seinen Titel am 8. September erstmals in Moskau verteidigen. Gegner des 40-Jährigen im Duell um die Krone des Verbandes WBC ist der deutsche Schwergewichtsboxer Manuel Charr aus Köln. Auch Kiew war als Austragungsort im Gespräch.

"Moskau ist eine der beeindruckendsten Städte der Welt, die ich schon oft besucht habe und wo ich viele Freunde habe. Jetzt kann ich mich endlich meinen Fans dort auch im Ring präsentieren", erklärte Klitschko. Das WM-Duell findet im SC Olimpiyskiy statt, mehr als 30 000 Zuschauer werden erwartet.

"Die Klitschkos sind in Russland Superstars und für Vitali, aber auch für uns als KMG, ist es etwas ganz Besonderes, in Moskau eine Veranstaltung durchzuführen", sagte Bernd Bönte, Managing Director der Klitschko Management Group (KMG).

Der in Beirut geborene Charr ist die aktuelle Nummer sieben der WBC-Weltrangliste und in 21 Profikämpfen unbesiegt. "Charr ist jung, hungrig und ungeschlagen. Er hat vor niemandem Angst und marschiert immer nach vorne", sagte Klitschko. "Ich weiß, dass er gegen mich besonders motiviert sein wird und werde deshalb bestimmt nicht den Fehler machen, ihn zu unterschätzen. "Ich werde Vitali und die Boxwelt schocken und ihn platt machen", meinte Charr. "Er wird in meinen Augen lesen, dass er diese Schlacht nicht gewinnen kann. Viele denken, ich wurde zum Verlieren geholt, doch ich werde als Sieger den Ring verlassen."

Das WM-Duell gegen seinen deutschen Herausforderer ist möglicherweise Klitschkos Abschiedskampf, denn am 28. Oktober nimmt er als Vorsitzender der Partei UDAR an den ukrainischen Parlamentswahlen teil. "Abhängig vom Ausgang der Wahlen werde ich entscheiden, ob ich meine sportliche Karriere fortsetzen werde. Ein politisches Amt innezuhaben und gleichzeitig Weltmeister im Schwergewicht zu sein, ist nicht miteinander vereinbar", erklärte Klitschko.

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