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Boxen: Wladimir Klitschko macht "Tiger" Thompson zum Bettvorleger

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Wladimir Klitschko: "Dieses Mal war es viel einfacher"

08.07.2012, 12:58 Uhr | t-online.de

Boxen: Wladimir Klitschko macht "Tiger" Thompson zum Bettvorleger. Wladimir Klitschko siegt auch im zweiten Kampf gegen Tony Thompson durch K.o. (Quelle: dpa)

Wladimir Klitschko siegt auch im zweiten Kampf gegen Tony Thompson durch K.o. (Quelle: dpa)

Nur körperlich war es ein Kampf auf Augenhöhe. Doch sportlich trennten Box-Weltmeister Wladimir Klitschko und seinen zwei Zentimeter kleineren Herausforderer Tony Thompson Welten. "Von Beginn des Kampfes an hatte ich keine Zweifel, dass ich meine Titel verteidigen werde", erklärte Klitschko nach seinem vorzeitigen Sieg in der sechsten Runde - und wohl keinem der 24.000 Zuschauer im Stade de Suisse in Bern und den Millionen vor den Fernsehschirmen erging es anders.

Von Beginn an kontrollierte der alte und neue Weltmeister der Verbände IBF, WBA, WBO und IBO das Geschehen im Ring. Wer gedacht hätte, Thompson könnte wie vor vier Jahren den jüngeren Klitschko-Bruder zumindest in Verlegenheit bringen, wurde enttäuscht. "Dieses Mal war es viel einfacher", sagte Klitschko. Im Juli 2008 hatte ihn der US-Amerikaner deutlich mehr gefordert, ehe Dr. Stellhammer Mitte der elften Runde seinen Gegner ausknocken konnte.

In Runde sechs ist Schluss

Diesmal kam das Ende deutlich früher. Nach dem ersten Niederschlag in der fünften Runde nach einer krachenden Rechten von Klitschko konnte sich Thompson zwar noch bis zum Rundengong retten. Doch ab da war es nur noch eine Frage der Zeit, wann das ungleiche Duell zu Ende sei.

Die Entscheidung ließ nicht lange auf sich warten. Nach einer Schlagserie, bei der aber kein richtiger K.-o.-Treffer zu sehen war, war dann Schluss. Der 51. vorzeitige Sieg Klitschkos war perfekt, was einen entscheidenden Vorteil hatte: Da es noch vor Mitternacht war, sang der Champion mit den Zuschauern gerade noch rechtzeitig anlässlich des 68. Geburtstages seines Trainers Emanuel Steward "Happy Birthday".

Thompson: "Vielleicht bin ich über meinen Zenit hinaus"

Thompson hingegen ließ den Beweis vermissen, warum er der offizielle Pflichtherausforderer der IBF war. Der Tiger endete als Bettvorleger in der Trophäensammlung von Klitschko.  "Wladimir ist sehr stark und nicht ohne Grund Schwergewichts-Weltmeister. Aber am Ende muss man ehrlich zu sich selbst sein. Vielleicht bin ich über meinen Zenit hinaus", sagte Thompson.

Für Klitschko war der Erfolg über seinen amerikanischen Herausforderer der 58. Sieg in seiner Profi-Karriere. Nach der Pflichtverteidigung hat er nun wieder die freie Auswahl bei der Wahl seines Gegners, solange dieser von den Verbänden akzeptiert wird. Normalerweise reicht da ein Ranking in der Top 15.

Noch ein Kampf in diesem Jahr

"Wladimir wird im November oder Dezember boxen. Wir müssen schauen, welche Arenen und welche Gegner zur Verfügung stehen. Der Kampf wird in Europa stattfinden - das muss aber nicht zwangsläufig in Deutschland sein", erklärte Manager Bernd Bönte.

Polnische Fernsehsender sollen ein großes Interesse an einem Kampf Klitschkos gegen Mariusz Wach haben. Der 27-jährige Pole ist International Champion der WBC hat alle seine 27 Profi-Kämpfe gewonnen, 15 davon vorzeitig.

Zwei Briten mit beeindruckender K.-o.-Quote

Mögliche Gegner für Wladimir sind aber auch die bisher ungeschlagenen Briten Tyson Fury und David Price. Fury besiegte fast parallel zum Klitschko-Thompson-Duell im Kampf um die vakante WBO-Interkontinentalmeisterschaft den US-Amerikaner Vinny Maddalone durch K.o. in der fünften Runde. Für den 24-Jährigen, der auch schon Dereck Chisora nach Punkten besiegt hatte, war es der 14. vorzeitige Sieg im 19. Profi-Kampf.

Der 29-Jährige Price verließ bei elf seiner 13 Erfolge vorzeitig den Ring. Zuletzt besiegte er im Mai seinen Landsmann Sam Sexton im Kampf um den Britischen und den Commonwealth Schwergewichtstitel durch K.o. in der 4. Runde. Bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking gewann er die Bronzemedaille. Allerdings schränkte Bönte für Duelle mit Fury und Price ein: "Das wären Riesenkämpfe für 2013."

Kein Kampf in den USA

Fury und Price wären neben ihrer K.-o.-Quote auch wegen ihrer Körpergröße interessante Gegner. Beide Briten haben - wie auch Wach - eine Körpergröße von etwas über zwei Meter vorzuweisen.

Aber auch der US-Amerikaner Seth Mitchell wird als möglicher neuer Gegner für Klitschko gehandelt. Der 30-Jährige ist ebenfalls als Profi ungeschlagen und wäre für den amerikanischen Abo-Sender HBO sicherlich eine attraktive Nummer. Ein Angebot, zum ersten Mal nach vier Jahren wieder in den USA zu kämpfen, schlugen Klitschko und Bönte dagegen aus - auch wenn es aus dem Mekka des Boxens kam, dem legendären Madison Square Garden in New York.

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