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Haye rührt die Werbetrommel für einen Kampf mit Vitali Klitschko

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Haye rührt die Werbetrommel für einen Kampf mit Vitali

09.09.2012, 15:28 Uhr | t-online.de

Haye rührt die Werbetrommel für einen Kampf mit Vitali Klitschko. Davis Haye motzt mal wieder gegen einen Klitschko. (Quelle: imago)

Davis Haye motzt mal wieder gegen einen Klitschko. (Quelle: imago)

Aus Moskau berichtet Jens Bistritschan

Die deutlichen Worte der Kritik ließen erwartungsgemäß nicht lange auf sich warten. "Das war eine schlechte Leistung", erklärte David Haye bei RTL nach dem Abbruch-Sieg von Box-Weltmeister Vitali Klitschko gegen Manuel Charr. Der alte und neue WBC-Weltmeister im Schwergewicht solle "sich schämen".

Denn für den Briten ist klar: Dr. Eisenfaust hatte einen Verbündeten. "Der Ringrichter musste Manuel stoppen." Überhaupt sei der Kampf eine Schande gewesen, weil Ringrichter, Ärzte und überhaupt alle zum Klitschko-Clan gehören würden.

Haye hat das Okay des WBC

Nun darf man die Worte von Haye nicht auf die Goldwaage legen. Denn ihr Zweck ist offensichtlich: Der ehemalige WBA-Champion will den älteren Klitschko-Bruder selbst vor die Fäuste bekommen. Vor wenigen Tagen hatte Haye mit dem WBC Gespräche geführt, wieder bei einem von diesem Verband sanktionierten Kampf in den Ring steigen zu dürfen.

Denn nach den Vorfällen auf der Pressekonferenz nach dem Kampf zwischen Klitschko und Dereck Chisora war Haye nur deshalb um eine Strafe herum gekommen, weil er seinen Rücktritt erklärt und seine britische Box-Lizenz zurückgegeben hatte. "David ist eingeladen, wieder zu uns zurückzukehren", erklärte ein WBC-Sprecher nach dem Treffen zwischen dem 31-Jährigen und Präsident Jose Sulaiman.

Schon für dieses Wochenende im Gespräch gewesen

Wobei Haye auch an diesem Wochenende schon an Charrs Stelle hätte stehen können. Für das Datum 8. September hatte Klitschko-Manager Bernd Bönte das Stadion in Düsseldorf bereits reservieren lassen. "Doch Haye hat sich entschieden zunächst gegen Chisora zu boxen", erklärte er nach dem Kampf seines Schützlings gegen Charr in der Moskauer Olympia-Halle.

Haye gewann am 14. Juli durch K.o. in der fünften Runde gegen Chisora. Danach war die Zeit bis zum 8. September aber zu knapp. "Vitali wollte an diesem Termin festhalten, denn am 28. Oktober sind ja die Parlamentswahlen in der Ukraine. Und Haye hätte sich verletzen können. Wir konnten also nicht warten", erläuterte Bönte.

Klitschko: Doppelrolle als Parlamentarier und Boxer möglich

Mit seiner UDAR hat der Parteivorsitzende Klitschko im Herbst gute Chancen ins Parlament einzuziehen. Wie auch schon im Vorfeld des Kampfes gegen Charr wollte sich der 41-Jährige nicht festlegen, ob er dann noch einmal in den Ring steigen wird. "Lassen sie mich nach dem Kampf nun erst einmal ausruhen, dann bekommen sie eine Antwort", sagte er auf entsprechende Nachfragen.

Abgeordneter in der Ukraine zu werden, sei aber auf keinen Fall gleichbedeutend mit dem Ende seiner Box-Karriere. "Man kann viele Sachen parallel machen, auch Boxen und Politik", sagte er. So empfinde er die Zeit, die er im Trainingslager verbringe, trotz der Doppelbelastung auch eher als Aufenthalt "in einem Sanatorium". Nun geht es aber erst mal in den Wahlkampf. "Der Urlaub ist vorbei. Jetzt beginnt die richtige Arbeit", sagte er.

Eine Frage des Geldes

Sollte Klitschko sich im Herbst zum Weitermachen entscheiden, wird es dann sicherlich eine Frage des Geldes sein, ob Haye im Februar oder März 2013 zum Zuge kommt. Bönte jedenfalls will den Kampf nicht um jeden Preis: "Man muss sehen, wie viel im Pott drin ist. Und wenn dann einer davon sehr, sehr viel haben will, dann ist das ein Problem."

Schließlich hat Haye im Gegensatz zum Kampf gegen Wladimir Klitschko im Juli 2011 – diesen verlor er klar nach Punkten - keinen WM-Gürtel mehr. Aber der Brite ist auch der Wunschgegner von Vitali Klitschko. Die Provokationen mit den abgeschlagenen Köpfen hat Dr. Eisenfaust nicht vergessen. Seine Ehefrau Natalia jedenfalls glaubt nicht an das Karierende ihres Mannes als Boxer: "Ich habe gehofft, dass es der letzte Kampf sein würde, aber mein Bauchgefühl sagt mir, das ist nicht das letzte Mal."

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