Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Boxen >

"Klitschko-Opfer" Manuel Charr legt Protest gegen Urteil ein

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Charr legt Protest gegen Urteil ein

11.09.2012, 13:24 Uhr | sid, t-online.de

"Klitschko-Opfer" Manuel Charr legt Protest gegen Urteil ein. Manuell Charr gezeichnet vom Fight gegen Vitali Klitschko. (Quelle: imago)

Manuell Charr gezeichnet vom Fight gegen Vitali Klitschko. (Quelle: imago)

Der Boxstall von Manuel Charr hat nach der Niederlage gegen Schwergewichts-Weltmeister Vitali Klitschko wie angekündigt offiziell Protest gegen das Urteil eingelegt.

Das Management begründete die Entscheidung damit, dass der 27-jährige Charr zur Begutachtung durch einen Ringarzt nicht in seine blaue, sondern in Klitschkos rote Ecke geschickt worden war.

Charr hatte den Kampf in Moskau durch Technischen K.o. in der vierten Runde verloren. Der "Koloss von Köln" musste wegen einer stark blutenden Wunde am Auge vom Ringarzt behandelt werden. Der italienische Ringrichter Guido Cavalleri hatte kurz danach trotz starker Proteste Charrs den Fight abgebrochen.

"Eindeutiger und unstrittiger Regelverstoß"

"Der Protest ist durch einen eindeutigen und unstrittigen Regelverstoß begründet. Im offiziellen Rules-Meeting am Tag vor dem Kampf wurde im Beisein beider Teams verabschiedet, dass der Ringrichter im Falle einer Verletzung den betreffenden Boxer in die nächstgelegene Ecke zu einem der beiden Ringärzte zu führen hat", sagte Pit Gleim, Geschäftsführer der Diamondboy Promotion: "Auf den TV-Aufzeichnungen ist deutlich zu sehen, dass Manuel im Moment der Unterbrechung viel näher an der eigenen Ecke war."

Die Aussicht auf einen erfolgreichen Prostest ist jedoch gering. Thomas Pütz, Präsident des Bundes Deutscher Berufsboxer (BDB), hatte schon unmittelbar nach dem WM-Fight erklärt, dass dies keine Regelverletzung gewesen sei.

Charr: "Ich hätte Vitali in der zweiten Hälfte geknackt"

Aus sportlicher Sicht wäre eine Neuansetzung des Duells ohnehin reizlos. Klitschko hatte seinen 14 Jahre jüngeren Herausforderer bis zum Kampfabbruch regelrecht vorgeführt und in der zweiten Runde sogar einmal auf die Bretter geschickt. Dennoch hatte Charr hinterher behauptet: "Ich hätte Vitali in der zweiten Hälfte geknackt. Ich wäre Weltmeister geworden." Das Klitschko-Management wollte sich zu Charrs Protest nicht äußern.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017