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Kronjuwel Hernandez: Der Box-Künstler begeistert

14.09.2012, 11:32 Uhr | dpa

Kronjuwel Hernandez: Der Box-Künstler begeistert. Die linke Schlaghand ist verheitl, Yoan Pablo Hernandez kann wieder zuhauen.

Die linke Schlaghand ist verheitl, Yoan Pablo Hernandez kann wieder zuhauen. (Quelle: dpa)

Bamberg (dpa) - Yoan Pablo Hernandez ist angekommen. Sieben Jahre nach seiner Flucht aus Kuba sitzt der stilistisch exzellente Profiboxer auf dem WM-Thron und hat sich den Respekt der Fachwelt erobert.

Henry Maske lobt den Cruisergewichtler aus dem Berliner Sauerlandstall als perfekte Mischung zwischen Disziplin und karibischen Feuer, das anerkannte Fachblatt "The Ring" hat ihn zur Nummer eins in seinem Limit gekürt. Hernandez ist das Kronjuwel im Quartett der aktuellen Sauerland-Weltmeister mit Arthur Abraham, Marco Huck und Alexander Powetkin.

Der Schützling von Trainer Ulli Wegner bewahrt dennoch Bodenhaftung. "Das ist ein Zeichen dafür, dass man etwas kann. Doch auf solchen Lorbeeren darf man sich nicht ausruhen", sagte Hernandez vor seinem Duell am Samstagabend in Bamberg gegen den kanadischen Herausforderer Ross. Für den 27 Jahre alten Kubaner ist das die erste Pflichtverteidigung seines IBF-WM-Gürtels, den er seit dem Oktober vergangenen Jahres innehat.

Bei der ersten freiwilligen Verteidigung brach sich der 1,93 Meter große Modellathlet im Februar die linke Schlaghand. Die aber ist inzwischen längst verheilt. "Es ist alles in Ordnung, ich kann wieder zuhauen", versicherte Hernandez. Ross soll das zu spüren bekommen. "Ein Punktsieg oder ein vorzeitiger Erfolg - es ist alles möglich. Ich weiß nur, dass ich auch am Sonntag noch Weltmeister sein werde", bekundete der junge Familienvater gewachsenes Selbstbewusstsein. Von seinen mittlerweile 27 Profikämpfen hat er nur einen verloren.

Trainer Wegner freut Hernandez' Selbstbewusstsein, war doch dessen Psyche in der Vergangenheit vielleicht der einzige Schwachpunkt seines besten Boxers. Auch daran haben beide gearbeitet. "Pablo ist wie Sven Ottke. Er hat eine hervorragende Einstellung zum Sport. Das wird sich am Samstag auszahlen", sagte der 70-Jährige.

Der zehn Jahre ältere und elf Zentimeter kleinere Herausforderer teilt Wegners Ansicht naturgemäß nicht. "Ich habe oft mit größeren Gegnern im Ring gestanden. Daher mache ich mir darüber keine Sorgen", meinte Ross und lobte den Champion als "netten Kerl". Damit haben sich seine Freundlichkeiten aber auch schon erschöpft. "Boxen ist für mich wie ein Schachspiel. Ich bin mir sicher, dass ich Hernandez den Titel entreißen werde. Der sollte mir eigentlich sowieso schon längst gehören", lautete die Kampfansage.

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