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Wladimir Klitschko boxt gegen Wach für seinen toten Trainer

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Wladimir Klitschko: "Emanuels Tod hat mich wahnsinnig schwer getroffen"

06.11.2012, 12:27 Uhr | sid

Wladimir Klitschko boxt gegen Wach für seinen toten Trainer. Wladimir Klitschko fehlt sein verstorbener Trainer Emanuel Steward. (Quelle: dapd)

Wladimir Klitschko fehlt sein verstorbener Trainer Emanuel Steward. (Quelle: dapd)

Box-Weltmeister Wladimir Klitschko widmet seinen 22. Titelkampf am kommenden Samstag gegen Herausforderer Mariusz Wach seinem verstorbenen Trainer Emanuel Steward. "Ohne Emanuel, aber mit seiner Präsenz werde ich in den Ring steigen und die Titel verteidigen, die ich mit ihm gesammelt habe", sagte Klitschko auf der letzten Pressekonferenz vor dem Aufeinandertreffen mit Wach in Hamburg.

Steward war am 25. Oktober im Alter von 68 Jahren in Chicago an den Folgen einer Divertikulitis, einer Erkrankung des Dickdarms, gestorben. Gegen den in 27 Profikämpfen noch unbesiegten Wach wird Klitschko von seinem ehemaligen Sparringspartner und Steward-Lehrling Johnathon Banks betreut.

Über acht Jahre ein Team

"Emanuels Tod hat mich wahnsinnig schwer getroffen", erklärte der Champion der Verbände IBF, WBA, WBO und IBO. Steward hatte Dr. Steelhammer seit Frühjahr 2004 betreut. Gemeinsam feierten sie 16 Siege. Nur im ersten Kampf unter Steward verlor er gegen Lamon Brewester.

Mit Dankbarkeit blickte der jüngere Klitschko-Bruder auf die Zeit mit dem US-Amerikaner zurück. "Alles was ich in den vergangenen neun Jahren von ihm gelernt habe, werde ich niemals vergessen. Ich weiß, was ich zu tun habe und werde es für ihn tun", versprach der Weltmeister.

Klitschko erstmals gegen einen größeren Gegner

Beim traditionellen Stare-Down, dem gegenseitigen In-die-Augen-Blicken, vor dem Kampf musste Klitschko erstmals in seiner Karriere zu einem Gegner aufschauen. Wach ist mit einer Größe von 2,02 Meter vier Zentimeter länger als der Champion.

15 seiner Kämpfe gewann der 32 Jahre alte Pole vorzeitig. Klitschko ist also gewarnt, Angst um seine Titel hat er aber nicht. "Er kann ganz gut draufschlagen, aber es kommt darauf an, wie man die Größe nutzt. Wenn sich die Möglichkeit ergibt, werde ich den Kampf vorzeitig beenden", versprach Klitschko. Es wäre sein 52. K.o.-Sieg im 62. Profikampf.

Erste WM-Chance für Wach

Wach, der im Gegensatz zum Champion im feinen schwarzen Hemd und grauem Anzug erschien, hielt sich mit vollmundigen Ankündigungen zurück. Im Gegensatz zu früheren Herausforderern des Ukrainers wirkte der 32-Jährige recht handzahm. Immer wieder bedankte sich der Mann mit dem markanten Kinn für die Chance, gegen Klitschko kämpfen zu dürfen und zollte dem Titelträger der Verbände IBF, WBO, WBA seinen Respekt. Das soll aber nicht bedeuten, dass Wach nur nach Hamburg gekommen ist, um seine Börse einzustreichen. "Ich bin zu 100 Prozent vorbereitet und werde einen Kampf liefern, der lange im Gedächtnis bleibt", sagte der Herausforderer.

Wach hatte in seiner Karriere bisher nur einen international bekannten Kämpfer vor den Fäusten. Im Juli 2011 besiegte er Kevin McBride, der zuvor den legendären Mike Tyson in Rente geschickt hatte - wobei Iron Mike damals schon nur noch ein Schatten seiner selbst war.

Weiter bei RTL

Auf der Pressekonferenz gaben die Klitschko-Brüder bekannt, dass sie weiter bei RTL boxen werden. Einen entsprechenden TV-Vertrag haben RTL-Sportchef Manfred Loppe und Bernd Bönte, Geschäftsführer der Klitschko Management Group (KMG), unterzeichnet.

Der neue Kontrakt umfasst erneut fünf Klitschko-Kämpfe, unabhängig davon, welcher der beiden Brüder in den Ring steigt. Unklar ist allerdings noch, ob Politiker Witali Klitschko nach seinem Einzug ins ukrainische Parlament seine Karriere im Ring fortsetzen wird.

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