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Wladimir Klitschko siegt für seinen toten Trainer

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Wladimir Klitschko feiert Punktsieg über Wach

10.11.2012, 23:50 Uhr | t-online.de

Wladimir Klitschko siegt für seinen toten Trainer. Mariusz Wach blockt eine Linke von Wladimir Klitschko. (Quelle: dpa)

Mariusz Wach blockt eine Linke von Wladimir Klitschko. (Quelle: dpa)

Es war sein vielleicht emotionalster Fight, und der Champion hat ihn gewonnen. Im ersten Kampf nach dem Tod seines Trainers Emanuel Steward hat Wladimir Klitschko die WM-Gürtel der Verbände WBO, WBA, IBF und IBO durch einen Sieg über Herausforderer Mariusz Wach verteidigt. Klitschko gewann einstimmig und klar mit 120:107, 120:107 und 119:109 nach Punkten. Am Ende der fünften Runde hing er allerdings schwer in den Seilen und war für kurze Zeit von den Schlägen seines Gegners beeindruckt wie seit Jahren nicht mehr.

Für den 36-jährigen Klitschko war es der 59. Sieg im 62. Kampf, Wach kassierte im 28. Profi-Fight seiner Karriere die erste Niederlage überhaupt. Nach erfolgreicher Arbeit wird sich der alte und neue Schwergewichts-Weltmeister nun mit seinem Bruder Vital auf den Weg in die USA machen, wo Startrainer Steward am Dienstag beerdigt wird. Der US-Amerikaner war am 25. Oktober im Alter von 68 Jahren in Detroit gestorben. "Wir denken an dich, wie lieben dich. Du wirst immer bei uns sein", sagte Wladimir kurz nach Bekanntgabe des Punkte-Urteils.

Plötzlich schaut ein Gegner auf Wladimir herab

Vor Augen seines Idols "Rocky Balboa" alias Hollywood-Star Sylvester Stallone hatte der jüngere der beiden Klitschko-Riesen die Aufgabe, zur Abwechslung einmal gegen einen größeren Gegner anzutreten. Denn der Pole Wach überragt mit 2,02 Metern Körperlänge den Titelverteidiger sogar noch um vier Zentimeter. Auch brachte der 32-jährige Wach beim Wiegen fast zwei Kilo mehr auf die Waage.

Im Duell der Linksausleger begann der sonst eher zögerliche Klitschko für seine Verhältnisse extrem stürmisch. Schon nach wenigen Sekunden brachte Dr. Steelhammer erstmals seine Rechte ins Ziel. Noch bevor das erste Mal der Gong eine Runde beendete, war Wach - Kampfname: der Wikinger - mehrfach getroffen. Kein Wunder, dass der als sperriger und langsamer Boxer geltende Pole früh sein Heil darin suchte, zu klammern.

Schrecksekunde in Runde fünf

Unter den Augen von Interimstrainer Jonathon Banks - der selbst noch aktiv ist und im Übrigen in der Weltrangliste sogar über Wach steht - stellte sich Klitschko seinen Gegner schnell zurecht und drückte ihm die Geschwindigkeit des Kampfes auf. Aus der Ringmitte heraus agierend konnte sich Wladimir sogar schon bald den selten Luxus leisten, die Deckung recht tief hängen zu lassen. Denn Wachs Reflexe waren nicht allzu flink und gefährlich.

Am Ende der fünften Runde dann aber eine große Schrecksekunde für den Champion, der sich nach der ersten guten Kombination des Herausforderers plötzlich in den Ringseilen wiederfand. Für kurze Zeit witterten die Boxfans in Hamburg die große Sensation. Doch der Gong rettete den sichtlich beeindruckten Klitschko.

Hoffnung auf den Lucky Punch

Danach übernahm der Ukrainer aber sofort wieder die Initiative. Klitschko traf regelmäßig, Wach steckte die Treffer in beeindruckender Manier weg und hoffte auf eine weitere Gelegenheit für einen Lucky Punch. Seine einzige Chance mittlerweile, denn nach Punkten war der Champion mittlerweile meilenweit in Führung.

In der achten Runde prügelte Klitschko dann so unbarmherzig und beinahe ohne Gegenwehr auf den Herausforderer ein, dass man sich schon fragen musste, ob Ringrichter Eddie Cotton USA den Kampf nicht besser abbrechen sollte. Danach wurde die Auseinandersetzung der beiden Schwergewichte aber wieder etwas ruhiger. Klitschko schaffte es nicht, den Polen auf die Bretter zu schicken. Er durfte aber auch mit dem Punktsieg nach der vollen Distanz von zwölf Runden zufrieden sein. Schließlich feierte der Champion verdient seine 13. Titelverteidigung, die er schon vorab seinem langjährigen Trainer Emanuel Steward gewidmet hatte.

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