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Boxverband sichtet bei deutschen Meisterschaften für Olympia 2016

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Boxverband sichtet bei deutschen Meisterschaften für Olympia 2016

27.11.2012, 14:09 Uhr | dpa

Hamburg (dpa) - Geht es nach Verbandspräsident Jürgen Kyas, sind deutsche Boxer in London letztmals ohne Olympia-Medaille geblieben.

"Wir legen jetzt den Grundstein, dass wir bei Olympia 2016 in Rio Edelmetall präsentieren können", sagt der Chef des Deutschen Boxsport-Verbandes (DBV). "Am Mittwoch fangen wir an." Dann beginnen in Oldenburg die 90. deutschen Meisterschaften.

Die EWE-Arena in der niedersächsischen Universitätsstadt wird gewissermaßen zum Laufsteg. "Die Sichtung ist eröffnet. Wer bietet sich an für die nächsten vier Jahre?", fragt Kyas in die Runde der 105 Teilnehmer und verspricht: "Das ist eine spannende Geschichte. Die Meisterschaften haben viel Pfeffer." Zu den Hoffnungsträgern zählen Jugend-Olympiasieger Artur Bril aus Köln im Leichtgewicht, der Hamburger Artem Harutyunyan im Halbweltergewicht, der Schweriner Weltergewichtler Arayk Marutyan und Hamza Touba aus Neuss im Halbfliegengewicht.

"Bril hat sich gerade in der Weltliga WSB hervorragend geschlagen. Ich ziehe meinen Hut. Er kann eine Mordsgranate werden", beteuert Kyas. Andere wie der 19-jährige Greifswalder Christian Lewandowski sollen den Etablierten Terrain abjagen. "Er steht zwar noch in der zweiten Reihe, aber er kann sehr laut an Erik Pfeifers Tür klopfen", meint der DBV-Präsident. Olympia-Teilnehmer Pfeifer war immerhin WM-Dritter und ist die Nummer eins im deutschen Superschwergewicht.

Bei den Titelkämpfen heißt es auch, Abschied zu nehmen. Letztmals werden deutsche Meisterschaften mit Kopfschutz ausgetragen. Im Mai nächsten Jahres, wenn die medizinische Kommission des IOC Grünes Licht gibt, ist der Kopfschutz weltweit passé. Die Änderungen greifen in erstaunlichem Maß um sich. Die Boxer nennen sich ohnehin nicht mehr Amateure, sie betreiben olympisches Boxen, wie es offiziell heißt. Der Weltverband AIBA führt künftig drei Säulen unter seinem Dach: Olympia-Boxer, Halbprofis in der Weltserie WSB und eigene Profis.

Von den AIBA-Profis dürfen gar zwölf an Olympia teilnehmen. Deshalb müssen die nationalen Verbände ihre einst ganz auf das Amateurboxen ausgerichteten Satzungen ändern. Die Bezeichnung Amateure wird im selben Zug aus allen Verbandsnamen getilgt. Beim nächsten AIBA-Kongress im Oktober 2013 soll das ratifiziert sein.

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