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Boxen: Wladimir Klitschko mit Johnathon Banks gegen Francesco Pianeta

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Klitschko: "Es ist ganz schwer, mir etwas beizubringen"

02.05.2013, 20:50 Uhr | t-online.de

Boxen: Wladimir Klitschko mit Johnathon Banks gegen Francesco Pianeta. Wladimir Klitschko (re.) im Training mit Johnathon Banks. (Quelle: imago/Schoene)

Wladimir Klitschko (re.) im Training mit Johnathon Banks. (Quelle: Schoene/imago)

Von Jens Bistritschan

Beim Kampf gegen Mariusz Wach im November 2012 war er noch Interims-Trainer, mittlerweile ist Johnathon Banks fest an der Seite von Box-Weltmeister Wladimir Klitschko etabliert. Dabei ist der US-Amerikaner über sechs Jahre jünger als sein Schützling, als Coach noch unerfahren und zudem noch selbst als Boxer aktiv. Doch das stört Dr. Steelhammer nicht: "Das Alter stört mich nicht. Entweder man hat es drauf, oder man hat es nicht", sagt er über den 30-Jährigen.

Denn Klitschko ist überzeugt davon, dass er keinen Coach im klassischen Sinne brauche. "Es klingt vielleicht angeberisch, aber es ist ganz schwer, mir etwas beizubringen", sagt der Weltmeister der Verbände IBF, WBA, WBO und IBO.

"Ich sage einem Coach, wann wir im Gym sind"

Wahrscheinlich auch deshalb hat er sich auch gegen eine erneute Zusammenarbeit mit Fritz Sdunek entschieden. Der hatte ihn von seinem Einstieg ins Profigeschäft 1996 bis zum Jahr 2004 trainiert. "Fritz gibt dir Aufgaben, einen Trainingsplan. Das funktioniert bei mir nicht", meint Klitschko. Er ist der Boss. "Ich sage einem Coach, wann wir im Gym sind."

Mit Emanuel Steward war seine Zusammenarbeit dann eine andere als die klassische Lehrer-Schüler-Beziehung. Man war Partner. "Manchmal", so erzählte der mittlerweile verstorbene Trainer einmal, "verzichten wir ganz aufs Sparring und unterhalten uns nur über die Taktik."

Klitschko 
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Über 140  Sparringsrunden

Ähnlich verhält es sich mit Banks. Natürlich hat der neue Coach in der Vorbereitung die Arbeit im Ring nicht eingestellt. Über 140  Sparringsrunden – und damit mehr als je zuvor - hat Klitschko vor seinem Kampf gegen Francesco Pianeta am 4. Mai in Mannheim in seinem Trainingslager absolviert.

Doch als Schüler von Steward – Banks war seit er 14 Jahre alt war dessen Schützling – hat der US-Amerikaner die Arbeit und Denkweise seines Mentors nahezu eins zu eins übernommen. "Es sind die Kleinigkeiten. Ich bekomme Hinweise von ihm und denke mir dann: 'Warum bin ich nicht selbst darauf gekommen?' Und das macht den Unterschied aus", sagt Klitschko. Das war so bei Steward, das ist so bei Banks.

"Ich habe nur eine neue Position"

Sein neuer Coach lehnt es ab, wie Klitschko von einem neuen Kapitel zu sprechen. "Ich bin nicht neu, ich bin seit 2004 dabei", erklärt Banks. Das war, als Steward mit Klitschko zu arbeiten begann. "Ich habe nur eine neue Position". Und so hat sich in der Vorbereitung bei dem 37-Jährigen auch nichts wirklich verändert. "Alles, was man im Gym sieht, ist Emanuel Steward – die Uhr, die Monitore. Wir machen es nur weiter."

Es ist also nicht verwunderlich, dass der Geist des verstorbenen Trainers immer noch präsent ist. Dieser war in der Vorbereitung auf so manchen Klitschko-Kampf mal für ein Wochenende in den USA, um für das Fernsehen als Experte zu arbeiten. Natürlich weiß Klitschko, dass Steward  diesmal nicht wiederkommen wird. "Aber wir alle haben das Gefühl, dass Emanuel gleich ins Gym reinkommen wird", verriet er im Trainingslager.

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