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Boxen: Wladimir Klitschko - Kampf gegen Alexander Powetkin droht zu platzen

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Powetkin-Fight  

Klitschko-Lager droht mit Absage des Megakampfs gegen Powetkin

06.06.2013, 07:57 Uhr | dpa, sid, t-online.de

Boxen: Wladimir Klitschko - Kampf gegen Alexander Powetkin droht zu platzen. Wladimir Klitschko (li.) posiert mit einer Pappfigur von Alexander Powetkin. (Quelle: dpa)

Wladimir Klitschko (li.) posiert mit einer Pappfigur von Alexander Powetkin. (Quelle: dpa)

Doch kein Mega-Fight für Wladimir Klitschko gegen Alexander Powetkin in Moskau? Das Klitschko-Lager äußert starke Zweifel daran, dass der Kampf zustande kommt: "Ich sehe die Wahrscheinlichkeit nur noch bei 50:50", sagte Manager Bernd Bönte der "Bild".

Grund für die Skepsis ist demnach, dass das Powetkin-Management darauf besteht, dass Verwandten des Boxers vor dem Fight der Zugang zur Kabine des Gegners verwehrt werden soll. In diesem Falle dürfte Wladimirs Bruder Vitali nicht das Tapen der Hände von Powetkin beobachten. Normalweise übernimmt Vitali diese Aufgabe vor jedem Kampf seines Bruders. "Das soll verboten werden? Das allein wäre ein Grund, den Kampf platzen zu lassen", sagte Bönte.

Bönte will deutschen Ringarzt

Bereits seit Wochen gibt es Auseinandersetzungen im Umfeld der beiden Fighter. Das Klitschko-Lager lehnt es ab, die Dopingkontrollen von der russischen Anti-Doping-Agentur Rusada vornehmen zu lassen. "Wir bestehen darauf, dass die deutsche NADA und der Bund Deutscher Berufsboxer als auftraggebender Verband für die Durchführung und Analyse der Dopingtests zuständig sind", sagte Bönte, der zudem einen deutschen Ringarzt fordert. Bönte befürchtet Unregelmäßigkeiten.

Der Sauerland-Boxstall, der Powetkin betreut, verlangt dagegen, dass Klitschko die Bedingungen der russischen Ausrichter akzeptiert. "Ich verstehe nicht, warum aus Selbstverständlichkeiten Probleme gemacht werden", sagte Geschäftsführer Chris Meyer.

"Ich habe den Eindruck, sie haben Angst"

Das Klitschko-Lager verlangt desweiteren Sicherheiten für die Auszahlung der Börse. Der Veranstalter möchte das Geld in der Schweiz hinterlegen. "Das stößt aber auch nicht auf Gegenliebe", sagte Meyer und ergänzte: "Die Argumente sind an den Haaren herbeigezogen. Ich habe den Eindruck, sie haben Angst in Moskau zu boxen."

Es geht um 23,2 Millionen Euro

Das Duell des ukrainischen WBA-Superchampions Klitschko gegen Powetkin ist für den 5. Oktober in Moskau geplant. Klitschko würde wohl gerne schon früher boxen, dies lehnt der Russe bisher jedoch ab.

Powetkins Manager Wlad Chrunow hat den Kampf mit Hilfe des russischen Baulöwen Andrej Ryabinski für 23,2 Millionen Dollar (17,7 Millionen Euro) ersteigert. Klitschko soll 13,3 Millionen Euro bekommen, Powetkin die restlichen 4,4 Millionen Euro.

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