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Marutyan verpasst EM-Gold - Urteil umstritten

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Marutyan verpasst EM-Gold - Urteil umstritten

08.06.2013, 16:54 Uhr | dpa

Marutyan verpasst EM-Gold - Urteil umstritten. Arajik Marutjan (l) kämpft im Finale gegen Alexander Besputin.

Arajik Marutjan (l) kämpft im Finale gegen Alexander Besputin. (Quelle: dpa)

Minsk (dpa) - Weltergewichtler Arayk Marutyan hat den Europameistertitel bei den Amateurboxern verpasst. Beim Championat in Minsk unterlag der 20 Jahre alte Schweriner im Finale des Weltergewichts (bis 69 kg) dem Russen Alexander Besputin mit 0:3 (28:29, 27:30, 28:29) Punktrichterstimmen.

"Das Urteil kann keiner verstehen. Arayk hatte die erste und dritte Runde klar für sich entschieden. Er hätte eigentlich der Sieger sein müssen", sagte Trainer Michael Timm. Der frühere Profi-Coach aus dem mittlerweile insolventen Hamburger Universum-Stall betreut den gebürtigen Armenier seit gut acht Monaten.

So ist für das letzte deutsche EM-Gold weiterhin der Velberter Denis Makarov mit seinem Sieg vor drei Jahren verantwortlich. Bronzemedaillen steuerten die Debütanten Artem Harutyunyan aus Hamburg im Leichtgewicht (bis 64 kg) und Emir Ahmatovic aus Wetzlar im Schwergewicht (bis 91 kg) bei. Auch Harutyunyans Halbfinalniederlage gegen den Moldauer Dmitri Galagot hatte tags zuvor die Gemüter der deutschen Delegation erregt. "Das war ein Fehlurteil. Klarer habe ich es noch nie gesehen", sagte Timm.

Marutyan hatte sich mit eindrucksvollen Leistungen bis ins Finale gekämpft. "Arayk hat einen großen Schritt nach vorn gemacht. Zu Beginn des olympischen Zyklus EM-Silber zu gewinnen, das ist schon was", sagte Cheftrainer Michael Bastian. Der gebürtige Armenier untermauerte seine Anwartschaft auf einen Platz im Olympia-Team für 2016.

Ahmatovic hatte am Freitagabend seinen Halbfinalkampf gegen den Russen Alexej Jegorow verloren. Die beiden Olympia-Starter Stefan Härtel (Berlin) und Erik Pfeifer (Lohne) aus dem neunköpfigen Team des Deutschen Boxsport-Verbandes waren im Viertelfinale gescheitert.

Erfolgreichste Nation war einmal mehr Russland mit fünf Titeln, zwei Silber- und drei Bronzemedaillen in zehn Gewichtsklassen vor Irland (2-2-0) und der Ukraine (1-1-3). "Wir haben drei Medaillen gewonnen, sieben Mann standen im Viertelfinale. Drei davon sind am späteren Europameister gescheitert. Wir sind auf einem guten Weg", sagte Cheftrainer Bastian.

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