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Boxen: Marco Huck überzeugt bei Titelverteidigung gegen Afolabi

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"Der beste Marco Huck, den ich je gesehen habe"

09.06.2013, 12:49 Uhr | sid, dpa

Boxen: Marco Huck überzeugt bei Titelverteidigung gegen Afolabi. Marco Huck (re.) setzt seinem Kontrahenten Ola Afolabi zu. (Quelle: dpa)

Marco Huck (re.) setzt seinem Kontrahenten Ola Afolabi zu. (Quelle: dpa)

Nach dem vielleicht besten Kampf seiner Karriere wollte Marco Huck noch nicht an die Zukunft denken. "Ich habe gerade gewonnen, jetzt will ich erst mal feiern. Aber ich bin für jeden bereit, ich boxe jeden", sagte der Cruisergewichts-Weltmeister im Anschluss an die souveräne Titelverteidigung (115:113, 117:111, 114:114) in Berlin gegen den Briten Ola Afolabi.

"In den ersten acht Runden war das der beste Marco Huck, den ich je gesehen habe", lobte ihn sein Manager Wilfried Sauerland nach dem kurzweiligen Kampf. Und auch der sonst oft so kritische Trainer Ulli Wegner war zufrieden: "Nach einigen nicht angenehmen Kämpfen haben wir geglänzt". Hucks Auftritt habe dafür gesorgt, "dass ich ein richtig zufriedener Mann bin. Viele haben gesagt, Marco kann nicht boxen. Doch er kann es und hat mit Köpfchen gekämpft."

Auf ganzer Linie überzeugt

Im Vergleich zum umstrittenen Sieg gegen Firat Arslan im November und dem Unentschieden gegen Afolabi vor 13 Monaten wirkte Huck wie ausgewechselt. Er überzeugte auf ganzer Linie, kämpfte mit Bedacht und trotzdem der nötigen Aggressivität, zeigte schnelle Schlagkombinationen und gute Technik. "Ich bin über mich hinausgewachsen", sagte Huck.

Auch sein Promoter Kalle Sauerland war sehr angetan von der Leistung seines Schützlings: "Er war so explosiv wie noch nie." Der Grund für die Steigerung ist für ihn klar: "Marco hat viel Mist aus seinem Kopf bekommen", sagte Sauerland, ohne dabei ins Detail zu gehen.

Nicht mehr so beratungsresistent

Ließ sich Huck früher viel zu schnell ablenken, sei er jetzt gereift, will Wegner ausgemacht haben. "Jetzt nimmt er an, was man ihm sagt", sagte der 71-Jährige. Das sei ein wichtiger Schritt, um ein großer Champion zu werden: "Mich macht das sehr zufrieden."

Bereits zum elften Mal in Serie verteidigte Huck seinen Titel nach Version der WBO, ist seit August 2009 Champion. "Wenn ich top vorbereitet bin, kann ich jeden schlagen. Ich habe bewiesen, dass ich der wahre Champion bin", sagte Huck.

Afolabi: "Der bessere Mann hat gewonnen"

Nach heftigen Wortduellen und Provokationen von beiden Seiten im Vorfeld musste nun Afolabi anerkennen, dass er gegen einen Huck in Topform keine Chance hat. "Der bessere Mann hat gewonnen", sagte Afolabi und reichte Huck bei der Pressekonferenz die Hand.

Auch sein Trainer Fritz Sdunek räumte die Neiderlage ein: "Ola hat sich nicht an die taktische Linie halten können. Das Ergebnis geht so in Ordnung. Drei, vier Runden war er vorne, ich war nicht mit Ola zufrieden."

Jetzt Pflichtverteidigung gegen Arslan

36 Siege in 39 Profikämpfen stehen für den erst 28-Jährigen zu Buche. "Er hat eine sehr, sehr gute Zukunft", erklärte Sauerland. Eine schnelle Rückkehr ins Schwergewicht und ein von ihm heiß ersehnter Fight gegen Vitali oder Wladimir Klitschko sind für ihn trotzdem nicht geplant - zumindest vorerst.

"Erst mal geht es im Cruisergewicht weiter", sagte Manager Wilfried Sauerland. Im Herbst steht für den Profiboxer die Pflichtverteidigung gegen Firat Arslan an. Der Kampf soll im September oder Oktober in Stuttgart über die Bühne gehen. Danach könnte für Huck ein zweiter Versuch im Schwergewicht wieder ein Thema werden. Gegen Alexander Powetkin hat er bereits geboxt und eine umstrittene Niederlage kassiert. Schwer vorstellbar, dass der ehrgeizige Huck das weiter einfach so auf sich sitzen lässt.

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