23.07.2013, 14:07 Uhr | dpa
Dresden (dpa) - Für Boxweltmeister Robert Stieglitz war die erste Titelverteidigung nicht mehr als eine Pflichtübung. Der 32 Jahre alte Supermittelgewichtler bezwang seinen japanischen Herausforderer Yuzo Kiyota vor 4500 Zuschauern in Dresden vorzeitig und meldete danach Ambitionen auf eine Titelvereinigung an.
"Ich würde gern gegen andere Weltmeister antreten", sagte der 32 Jahre alte WBO-Champion.
Der einseitige Kampf wurde in der zehnten Runde wegen einer Verletzung des Herausforderers abgebrochen und einstimmig klar nach Punkten (99:90, 100:89, 99:90) für den Deutschen gewertet. Für den Promoter von Stieglitz war dies ein erneuter Beweis der Klasse seines Klienten. "Ich bin sehr stolz auf Robert. Er hat bewiesen, dass wir mit ihm den besten Fighter Deutschlands in unserem Team haben", sagte Ulf Steinforth über das Aushängeschild seines SES-Stalles. Das wollten 2,71 Millionen Zuschauer (14,9 Prozent Marktanteil) auf dem Privatsender Sat.1 sehen - fast so viele schauten eine Woche zuvor Box-Kollege Felix Sturm bei dessen WM-Ausscheid zu.
Stieglitz musste gegen den unorthodox boxenden Japaner nicht einmal die Dynamik und Explosivität in die Waagschale werfen, mit denen er im März Arthur Abraham aus dem Ring gefegt hatte. Eine konzentrierte solide Leistung genügte. "Kiyota war gewöhnungsbedürftig. Er war schwer zu treffen, weil er sich immer wieder abgeduckt hat", beschrieb der Magdeburger seine Eindrücke eines unsauberen Gefechts. Das fand dann auch ein solches Ende, nachdem ein stark blutender Cut über dem linken Auge des Herausforderers den Ringrichter auf Anraten des Ringarztes zum Abbruch zwang.
Für den Russland-Deutschen soll sein 45. Sieg im 48. Profikampf längst nicht der letzte gewesen sein. "Ich will Weltmeister bleiben", verkündete Stieglitz selbstbewusst. Dazu muss er nächstens aber bei einer Pflichtverteidigung mit einer stärkeren Herausforderung fertig werden, als es der an Position 64 der unabhängigen Weltrangliste notierte Japaner war. Ganz zu schweigen von den Konkurrenz-Weltmeistern Carl Froch (Großbritannien/WBA und IBF) und André Ward (USA/WBA Superchampion). Die sind mit den hier üblichen Börsen nicht zu locken und sportlich wohl auch ein anderes Level.
In der zweiten WM des Abends in der EnergieVerbund Arena beendete Weltmeisterin Christina Hammer auch ihren 15. Profikampf als Siegerin. Die 22 Jahre alte WBO- und WBF-Titelträgerin im Mittelgewicht bezwang die Schwedin Mikaela Lauren in zehn Runden einstimmig nach Punkten (100:90, 99:91, 98:92).
23.07.2013, 14:07 Uhr | dpa
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