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Vier WM-Titel für Gastgeber Kasachstan bei Box-WM

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Vier WM-Titel für Gastgeber Kasachstan bei Box-WM

26.10.2013, 14:13 Uhr | dpa

Almaty (dpa) - Kasachstan war die erfolgreichste Nation bei den Weltmeisterschaften der Amateurboxer in Almaty. Die Gastgeber gewannen vier der zehn Finals. Sechs einheimische Boxer standen in den Endkämpfen.

Beim vorangegangenen Championat 2011 in Baku hatten sie keinen Titel gewonnen. Kuba und Aserbaidschan eroberten jeweils zwei Titel, Russland und Italien je einen. Deutsche Boxer hatten sich nicht für die Finalkämpfe qualifiziert.

Lediglich der Russe Mischa Alojan im Fliegengewicht, der Kubaner Julio La Cruz Peraza im Halbschwergewicht und der Aserbaidschaner Magomedrasul Medzhidov im Superschwergewicht verteidigten ihre Titel erfolgreich. Am Championat in der früheren kasachischen Hauptstadt nahmen 576 Boxer aus 116 Ländern teil.

Für den spektakulärsten Sieg sorgte in der Königsdisziplin Superschwergewicht über 91 Kilogramm Medzhidov. Der nunmehr zweimalige Weltmeister aus Aserbaidschan schickte den Olympia-Dritten Iwan Dytschko aus Kasachstan zweimal zu Boden und gewann durch K.o. in der dritten Runde. Nach zwei Runden hatte Dytschko bei allen Punktrichtern mit 20:18 vorn gelegen. Eine Kategorie darunter, im Schwergewicht bis 91 Kilogramm, behauptete sich der 31 Jahre alte Italiener Clemente Russo, Olympia-Zweiter von 2008 und 2012, gegen den neun Jahre jüngeren Russen Jewgeni Tischtschenko durch einen einstimmigen Punktsieg.

Die deutschen Boxer waren nur Zuschauer bei den Finals. Arayk Marutyan und Erik Pfeifer waren tags zuvor in den Halbfinals ausgeschieden und holten Bronze. Der 21 Jahre alte Schweriner Marutyan unterlag dem späteren Weltmeister Danjar Jeleussinow aus Kasachstan im Weltergewicht ebenso mit 0:3 Punktrichterstimmen wie Superschwergewichtler Erik Pfeifer aus Lohne dem späteren WM-Zweiten Dytschko. Bei der WM 2011 hatte lediglich Pfeifer eine Bronzemedaille gewonnen. "Wir können zufrieden sein. Wir sind mit einer sehr jungen Mannschaft angetreten. Sie hat sich wacker geschlagen", sagte Jürgen Kyas, Präsident des Deutschen Boxsport-Verbandes (DBV), am Samstag.

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